Feste mit Musik und so
Was tut man wenn man irgendwie keine wirklich zündende Idee für den Ausgang hat? Richtig! Man geht ans Albanifest in Winterthur. Solche Stadtfeste sind irgendwie immer ähnlich, kein richtiges Konzept, zielloses Umherirren, ständig auf der Suche nach Nahrung und Bier. Immer passend dazu, “hudigägeler” Musik in den Zelten. Gestern haben wir eines festgestellt. Je bescheuerter die Musik im Zelt ist, desto mehr Besucher sind anzutreffen. Wir haben dazu eine kleine Rechnung aufgestellt:
Das Verhältnis von schlechter Musik und dem Alkoholpegel der Besucher ist proportional. Mit höherem Alkoholpegel ist zudem die Toleranz gegenüber schlechter Musik grösser. Das führt zu einem Teufelskreis mit garantiert nervtötender Gedudel, was wiederrum den Bierkonsum ankurbelt. Ziemlich fiese Masche den Umsatz zu steigern
Eine andere fiese Masche ist es bei den “Chilbi”-Bahnen die Leistung zu minimieren. Das ist uns bei der Bahn Maxximum ganz extrem aufgefallen. Wo die Besucher am frühen Abend noch mehr als zwei ganze Umdrehungen auf der Bahn erleben durften, wurde ihnen zur rush hour nur noch eine mickrige Umdrehungen gegönnt. Bei gleichem Preis versteht sich!
Diese Abzocke ist mir zu doof, so besuche ich lieber mal wieder den Europapark oder warte bis Sämi seine Pilotenlizenz hat
Nächste Woche ist Zürifest, da erhoffe ich mir musikalisch etwas gefälligere Darbietungen. Für Fans von Elektro und Breakbeat wird mit sicherheit mindestens etwas geboten!
Zum Abschluss des Klotener Stadtfestes hab ich sogar noch einen Besuch gewagt. Wenn Cousine Claudia mit Tanztruppe einen Auftritt hat kann ich mir das natürlich nicht entgehen lassen!!
- Ranil