Wicked! Der Segeltrip durch die Whitsundays war das neue Highlight meiner bisherigen Reise. Mit 33 anderen Suesswassermatrosen haben wir das ehemalige Rennboot, die “Matador”, erobert und zusammen mit unserer Crew: Murray (Skipper), Larry, Andrew und Prescilla die See rund um die 74 Inseln unsicher gemacht.

Es waere ohne weiteres moeglich gewesen, dass die Crew die Synchronstimmen der Schildkroeten in “Finding Nemo” waren: “Awesome Duuuude… Sweeeeeet :-)” Die dreitaegige Segeltour hat uns an verschiedene Straende und Buchten gefuehrt. Leider bin ich mir nicht immer ganz sicher wie man’s schreibt, denn selbst wenn ich Larry gefragt habe wie man die Plaetze buchstabiert hab ich haeufig nur Bahnhof verstanden, sein Aussie-New Zealand slang mix ist seltsam :) seid deshalb nicht verwundert wenn die Namen nicht immer ganz stimmen.
Lancheon Beach, der erste Tauchgang. Voellig mieses Equipment, aber egal immer rein in das mit zig hundert verschiedenen Korallen bewachsene Riff. Die lassen hier die Taucher auf eigene Faust los, ist nicht weiter tragisch da man ohnehin nicht sehr tief taucht und immer in Kuestennaehe ist. Trotzdem hatte ich ein etwas mulmiges Gefuehl so ganz ohne Kompass und da ich von unserem dreier Buddy Team der erfahrenste war, hab ich die Fuehrung uebernommen und so auch die Navigationsverantwortung. War eine coole Erfahrung und ich bin ueberrascht, dass es sogar geklappt hat, war aber auch einfach da wir von Land aus gestartet sind. Beim zweiten Tauchgang war es etwas schwieriger, da wir vom Boot aus getaucht sind. Paul und ich haben waehrend unserem einstuendigen Tauchgang zwar immer gewusst in welcher Richtung die “Matador” liegt, waren aber dann doch etwas ueberrascht, dass wir beim Auftauchen etwa 200m entfernt waren. Unser Superplan tauchend anstatt schwimmend zur “Matador” zu kommen endete in einem wunderschoenen kreisfoermigen Tauchgang
also mussten wir trotzdem noch schwimmen *lol*
Das schoenste was wir auf dem Trip sehen durften war ganz klar die Whiteheaven Beach. Egal wie schoen der Strand auf dem Foto auch aussieht, es ist nichts im Vergleich dazu wie es Live aussieht. Unglaublich viele verschiedene Farben und ein Sand so fein wie Puderzucker! Witzig ist, dass gewisse Passagen vom Strand quitschen wenn man drueber laeuft, aehnlich wie die quitsch-Schuhe die kleine Kinder manchmal haben

Nebst all den wunderschoenen Inseln die wir besucht haben war der Segeltrip vor allem vom Sonnenbaden auf Deck, rumbloedeln vom Sprungbrett, Segel hissen (ist verdammt anstrengend), und feiern gepraegt. Die 4 Irlaender auf dem Boot haben dabei natuerlich den Ton angegeben. Es ist wirklich so wo Otto in einem Reim sagt: “Die Iren die nach Bieren gieren!”
Es ist voellig unmoeglich einfach nur “ein Bierchen” mit ihnen zu trinken. Es artet zwangslaeufig immer in einem Trinkspiel und Trinkgelage aus, es geht gar nicht anders. Ganz zu schweigen davon das es seeeehr schwierig ist Irish (nein, das ist definitiv kein Englisch) zu verstehen. Wie zum Beispiel “uadaija” heisst “what age are you” *lol*
Das i-Tuepfelchen der Reise war dann aber ganz klar das pseudo Rennen gegen ein anderes schnelles Segelboot. Bei vollem Wind und massiver Schraeglage hinter der “Siska” herjagen, ganz im Stil von Alinghi. Natuerlich haben wir gewonnen und die “Siska” zum Schluss weit hinter uns gelassen
Ihr seht die letzten Tage waren der absolute Hammer und es sind natuerlich noch mehr als nur die zwei Bilder online. Einfach reinklicken! Heute geht’s fuer mich weiter nach Rainbow Beach und dann nach Fraser Island “AAAWWEESOME DUUUUDE!”
- Ranil