Archive for December, 2007

Ich bin verliebt

Sunday, December 30th, 2007

In eine Stadt namens Sydney!! Wow, einefach nur sexy :) Sydney ist einfach schoen: die Harbour Bridge, das Operah House, die Skyline, viele Parks, viele Straende und und und. Die Stadt ist riesig und ich werde in der Zeit in der ich hier bin bestimmt nicht allzuviel erkunden koennen. Ich bin ja jetzt vor allem fuer das Neujahrsfest und natuerlich Feuerwerk hier. Deshalb werde ich morgen mit Nick (einem Kumpel von Sopi aus Thailand) und seinen Buddies einen guten Platz kapern, und warten bis das Spektakel beginnt… und dann sehen wir mal weiter :) Mehr von Sydney werde ich dann aber bestimmt noch erleben bevor ich nach Neuseeland weiterreise.

Sydney Sydney

Heute hat’s mich beim erkunden von Sydney nach Manly Beach gezogen. Als ich am Strand angekommen bin und die Wellen gesehen habe hab ich mir gedacht: “Warum nicht nochmals Surfen probieren”. Leider hatten sie keine langen Board mehr, also hab ich’s mal mit einem etwas kuerzeren als dem in Noosa probiert… und versagt :) ich hab’s gerade mal eineinhalb mal geschafft aufzustehen und auch dann nur fuer kurze Zeit. Als dann ein laengeres Boards zur verfuegung stand war ich schon so ausgelaugt, dass ich nur noch 2 oder 3 Wellen so halbwegs surfen konnte. Naja, wenigstens wurde ich noch von einer kleinen Qualle gebissen, so als Goodie ;)

Ich werde mich heute wohl etwas auskurieren, da es morgen Abend bestimmt ziemlich zur geht. Schliesslich sind in Nicks Truppe viele trinkfeste Briten und Finnen.

In diesem Sinne, einen guten Rutsch euch allen!

- Ranil

In your face mother nature

Thursday, December 27th, 2007

Ich bin seit Weihnachten in Noosa, dem Surfer’s Paradise der Sunshine Coast. Seit ich hier bin muss ich aber leider feststellen, dass Noosa einem der beiden Namen nicht gerecht wird. Jep, seit ich hier bin regnet es und von Sunshine keine Spur. Doch wen juckt’s wenn Noosa als einer der besten Orte gilt um die Kunst des Wellenreitens zu lernen. Also los, Surflektion gebucht, Board gepackt und ab ins Meer!

In stroemendem Regen und gemaess Instruktor Chris, relativ hohen Wellen fuer den Anfaengerstrand, hiess es “paddel paddel paddel paddel… push, back foot, front foot… SURF!” und so war’s auch, nach einigen patzern konnte ich doch etwa in 40% der Faelle aufstehen und mich von der Welle zum Strand tragen lassen. Was fuer ein cooles Gefuehl!

Surfen ist der wohl anstrengendste Sport den ich kenne, ja das sagt der ueberzeugte Squasher! Ich bin sicher ich hab in den zwei Stunden gestern (Lektion) und den 5 Stunden heute (auf eigene Faust) etwa 20 Liter Wasser ins Meer geschwitzt :) Immer wieder brachen die Wellen ueber mich herein, wirbeln mich herum, wieder aufs Surfbrett krabbeln, weiter paddeln, noch eine Welle, man wird wieder vom Board geworfen. Nach etwa 15min paddeln hab ich’s dann jeweils geschafft hinter die Wellen zu kommen.

Dann heissts warten bis die coolen Wellensets kommen… und wieder paddeln paddeln paddeln paddeln: push, back foot: Splash :) weiter bin ich bei brechenden Wellen nie gekommen. Jedesmal als ich die Welle runter raste hat’s mir die Nase vom Board eingetaucht und mich natuerlich souveraen durch die Gegend geworfen. Ich werde halt haeufig etwas uebermuetig ;) Aber die schon gebrochenen Wellen konnte ich meistens baendigen. Zwar happerts noch mit dem kurven Fahren, aber hey, ist ja erst mein zweiter Tag!

Nach diesen zwei “Tagen” surfen, ist’s fuer mich keine Frage mehr warum die Surfer alle aussehen wie direkt aus dem Fitness Studio. Wie Chris, unser Instruktor, dessen Koerper man nicht mit einem “V” vergleichen kann sondern vielmehr mit einem “T”!! Mir fallen im moment fast die Arme ab und ich hab so was von Muskelkater in der Bauchregion. Mich graust schon der Gedanke morgen meinen Rucksack umzuschnallen um weiter nach Brisbane zu reisen.

Surf’s Up!

- Ranil

Mehr als nur Sand

Monday, December 24th, 2007

Fraser Island, bevor ich hierher gekommen bin hab ich mir die Insel als grossen Sandhaufen mit ein paar Baeumen vorgestellt. Hatte keine Ahnung das die Insel voll von Leben ist und diverse Seen und vor allem viel Vegetation hat. Erstaunlich was alles aus Sand wachsen kann.

Landcruiser Fraser Island

Der Trip war sehr unterhaltsam und Fraser Island ist wirklich sehr sehr schoen. Doch leider hatten wir nur am ersten Tag Sonnenschein, danach wurde es bewoelkt und vor allem regnerisch. Das hat das Offroad Vergnuegen zwar umsomehr gesteigert und es hat Spass gemacht mit dem Toyota Landcruiser durch Schlammpfuetzen zu brettern, dafuer hat das schlechte Wetter sonst etwas auf die Stimmung gedrueckt. Der grossteil der Truppe war leider nicht so ganz auf meiner Wellenlaenge und deshalb war der ganze Trip nicht so spassig wie der Segelturn vor ein paar Tagen doch allemal ein Erlebnis. Vor allem da wir ganz zum Schluss noch mit einer Dingo Sichtung belohnt wurden!

Fraser Island Dingo

Heute ist Weihnachten, zumindest fuer mich, die Aussies feiern ja am 25. Ich wuensche allen zuhause jedenfalls frohe Festtage und “en guete”. Wie gerne wuerde ich mein selbstgemachtes Eintopfgebraeu gegen ein saftiges Fondue Chinoise tauschen :)

“Stay Dingo Safe”

- Ranil

Welcome to the Rainbow

Friday, December 21st, 2007

Zuerst mal danke fuer die vielen Kommentare, vor allem Verena und Roli! Schoen von euch zu hoeren :)

Ich bin inzwischen in Rainbow Beach angekommen und fahre morgen frueh fuer eine Self-Drive Tour auf die groesste Sandinsel der Welt: Fraser Island! Ich habe keine Ahnung was mich wirklich erwartet und meine Erfahrung bisher: gar nicht zuviele Gedanken machen, sonst wird man am Ende vielleicht nur enttaeuscht.

Aber zuerst mal zu Rainbow Beach, ein kleines, kleines Nest das vor allem als Sprungbrett fuer Fraser Island dient (aehnlich wie Hervey Bay, einfach weniger ueberfuellt) Was an dem Backpacker in dem ich bin etwas speziell ist, ist die Gratis Wandertour auf einen ziemlich hohen Sandhuegel mit Lokalmatador Matty Mudcrab. Der baertige Australier, der etwas an den Saenger von System of a Down erinnert, nimmt die Reisenden mit viel enthusiasmus und freude auf eine Tour rund um Rainbow Beach mit und gibt mit begeisterung sein Wissen ueber Australien weiter. Auf dem Weg durch den Wald mimt er staendig irgendwelche Voegel nach und plaudert etwas mit ihnen.

Aufstieg zum Sandhuegel Aussicht vom Sandhuegel

Bei seiner kleinen Geschichts & Geologielektion auf dem Sandhuegel gibt’s sogar noch Bierchen zu gewinnen wenn man seine Fragen beantworten kann, ich war leider zu langsam im Kopf und musste mir deshalb das abendliche Bierchen selber finanzieren ;) Vor allem eindruecklich ist, wie Matty uns anschaulich gezeigt hat warum Rainbow Beach, seinem Namen durchaus gerecht wird. Es gibt hier naemlich ueber 70 verschiedenfarbigen Sand zu bewundern, sofern man weiss wo man suchen muss :)

Matty macht den Regenbogen Sandregenbogen

Den naechsten Bericht gibt’s dann nach Fraser Island. So long

- Ranil

Set Sail!

Wednesday, December 19th, 2007

Wicked! Der Segeltrip durch die Whitsundays war das neue Highlight meiner bisherigen Reise. Mit 33 anderen Suesswassermatrosen haben wir das ehemalige Rennboot, die “Matador”, erobert und zusammen mit unserer Crew: Murray (Skipper), Larry, Andrew und Prescilla die See rund um die 74 Inseln unsicher gemacht.

Matador Ich auf der Matador

Es waere ohne weiteres moeglich gewesen, dass die Crew die Synchronstimmen der Schildkroeten in “Finding Nemo” waren: “Awesome Duuuude… Sweeeeeet :-)” Die dreitaegige Segeltour hat uns an verschiedene Straende und Buchten gefuehrt. Leider bin ich mir nicht immer ganz sicher wie man’s schreibt, denn selbst wenn ich Larry gefragt habe wie man die Plaetze buchstabiert hab ich haeufig nur Bahnhof verstanden, sein Aussie-New Zealand slang mix ist seltsam :) seid deshalb nicht verwundert wenn die Namen nicht immer ganz stimmen.

Lancheon Beach, der erste Tauchgang. Voellig mieses Equipment, aber egal immer rein in das mit zig hundert verschiedenen Korallen bewachsene Riff. Die lassen hier die Taucher auf eigene Faust los, ist nicht weiter tragisch da man ohnehin nicht sehr tief taucht und immer in Kuestennaehe ist. Trotzdem hatte ich ein etwas mulmiges Gefuehl so ganz ohne Kompass und da ich von unserem dreier Buddy Team der erfahrenste war, hab ich die Fuehrung uebernommen und so auch die Navigationsverantwortung. War eine coole Erfahrung und ich bin ueberrascht, dass es sogar geklappt hat, war aber auch einfach da wir von Land aus gestartet sind. Beim zweiten Tauchgang war es etwas schwieriger, da wir vom Boot aus getaucht sind. Paul und ich haben waehrend unserem einstuendigen Tauchgang zwar immer gewusst in welcher Richtung die “Matador” liegt, waren aber dann doch etwas ueberrascht, dass wir beim Auftauchen etwa 200m entfernt waren. Unser Superplan tauchend anstatt schwimmend zur “Matador” zu kommen endete in einem wunderschoenen kreisfoermigen Tauchgang :) also mussten wir trotzdem noch schwimmen *lol*

Das schoenste was wir auf dem Trip sehen durften war ganz klar die Whiteheaven Beach. Egal wie schoen der Strand auf dem Foto auch aussieht, es ist nichts im Vergleich dazu wie es Live aussieht. Unglaublich viele verschiedene Farben und ein Sand so fein wie Puderzucker! Witzig ist, dass gewisse Passagen vom Strand quitschen wenn man drueber laeuft, aehnlich wie die quitsch-Schuhe die kleine Kinder manchmal haben :)

Whiteheaven Beach Whitheheaven Beach

Nebst all den wunderschoenen Inseln die wir besucht haben war der Segeltrip vor allem vom Sonnenbaden auf Deck, rumbloedeln vom Sprungbrett, Segel hissen (ist verdammt anstrengend), und feiern gepraegt. Die 4 Irlaender auf dem Boot haben dabei natuerlich den Ton angegeben. Es ist wirklich so wo Otto in einem Reim sagt: “Die Iren die nach Bieren gieren!”
Es ist voellig unmoeglich einfach nur “ein Bierchen” mit ihnen zu trinken. Es artet zwangslaeufig immer in einem Trinkspiel und Trinkgelage aus, es geht gar nicht anders. Ganz zu schweigen davon das es seeeehr schwierig ist Irish (nein, das ist definitiv kein Englisch) zu verstehen. Wie zum Beispiel “uadaija” heisst “what age are you” *lol*

Das i-Tuepfelchen der Reise war dann aber ganz klar das pseudo Rennen gegen ein anderes schnelles Segelboot. Bei vollem Wind und massiver Schraeglage hinter der “Siska” herjagen, ganz im Stil von Alinghi. Natuerlich haben wir gewonnen und die “Siska” zum Schluss weit hinter uns gelassen :)

Ihr seht die letzten Tage waren der absolute Hammer und es sind natuerlich noch mehr als nur die zwei Bilder online. Einfach reinklicken! Heute geht’s fuer mich weiter nach Rainbow Beach und dann nach Fraser Island “AAAWWEESOME DUUUUDE!” :D

- Ranil

It’s so damn hot!

Thursday, December 13th, 2007

Jeeehaaaw! Der start in Aussie ist bis jetzt gut gelungen. Da ich die letzten Tage so viel rumgereist bin, quer durch Thailand und dann nach Australien, hab ich mir gesagt mache ich mal gar nichts. Das heisst ich bin in Cairns einfach 2 Tage in der Lagoon gelegen und hab mir Abends ein paar Bierchen in den vielen Bars hier gegoennt. Irgendwo scheint hier immer Happy Hour zu sein oder dann gibt’s sonst ein Trink angebot. Wie zum Beispiel 5 Drinks fuer 12 AUD: “is nice… i like!”

Was mir aufgefallen ist, dass die hier die Stempel auf den Handruecken machen und nicht unten am Handgelenk wie bei uns… alles verkehrt eben ;)

Wie dem auch sei, eigentlich schreibe ich euch nicht weil ich das Beduerfnis verspuere zu schreiben, sondern ich musste von der Mittagssonne fluechten. Meine Haut ist von Thailand zwar schon vorpraepariert aber 35 Grad unter der australischen Sonne ist doch ziemlich krass.

Als Goodie hab ich euch noch ein paar schmucke Fotos von Cairns hochgeladen. Heute Abend reise ich weiter nach Airlie Beach um ein Segeltrip auf den Withsunday Islands zu erleben, ich kann’s kaum erwarten!

So long

- Ranil

Hey Mates

Tuesday, December 11th, 2007

Genau, ich bin in Australien angekommen… genauer gesagt in Cairns. Es gibt noch nicht allzuviel zu berichten und ich bin eigentlich nur online weil ich meine SIM Karte registrieren wollte (war irgendwie muehsam, aber jetzt klappts… glaube ich zumindest :) )

Mal sehen wie das so abgeht hier in Cairns, nach Plan bleibe ich ja nicht allzulange hier sondern fahre bald weiter nach Airlie Beach, aber was sind schon Plaene wenn man auf Achse ist ;) Aber Australienhaft warm bzw. heiss ist es schon mal. Mal schauen wieviel die Daylong Sonnencreme wirklich taugt ;)

Es sind uebrigens noch ein paar weitere Fotos von Thailand online, falls es euch interessiert. Die naechsten Fotos sind dann von Downunder.

So long

- Ranil

Bye bye Thailand

Saturday, December 8th, 2007

Heute ist mein letzter Abend in Thailand, bald geht es weiter nach Australien. Bin schon ganz gespannt!

Es ist also Zeit fuer ein kleines Resume von Thailand. War eine wirklich schoene Zeit, nur leider etwas kurz. Ich haette gerne noch etwas mehr Zeit im Norden verbracht, denn da war es so schoen ruhig und gemuetlich, einfach easier als im viel touristischeren Sueden.

Reisen in Thailand ist witzig. Was vor allem speziell witzig ist, ist wie die Thais mit “Tickets” umgehen. Hat man zum Beispiel ein Trip von Bangkok nach Koh Tao (also Bus- und Bootsfahrt) gibts erstmal ein Ticket wenn man den Trip bucht. Bevor man in den Bus steigen kann muss man das Ticket abgeben um ein neues Ticket zu erhalten dass man dann wiederrum im Bus abgeben muss. Zusaetzlich gibt’s ein Ticket um mitten in der Nacht “znacht” zu essen. Hat man die Busfahrt ueberstanden gibts ein Ticket fuer den Transfer zum Hafen, auch dieses Ticket gibt man ca. 2min nachdem man es erhalten ab wieder ab. Dann gibt’s ein neues Ticket fuer’s Boot oder manchmal auch einen laessigen Sticker, zusaetzlich zum Ticket versteht sich.
Wie dem auch sei, egal wie kompliziert alles scheint. Die Devise heisst: einfach vom Strom ziehen lassen und irgendwie kommt man immer ans Ziel :)

Koh Phi Phi war uebrigens eine der Landschaftlich schoensten Inseln die man sich vorstellen kann. Doch leider ist der Tourismus schon ziemlich dick praesent auf der kleinen Insel. Der Titel Mini-Koh Samui muss man in ein paar Jahren wohl auf Mini-Phuket aendern. Ich habe die Woche auf Phi Phi sehr genossen, viele coole Parties, viele neue Leute, coole Tauchgaenge. Doch die Insel ist vor allem von vielen sturzbetrunkenen Schweden bevoelkert, was mir mit der Zeit etwas auf den Wecker ging. Die “Raggaebar” in der sich Touries fuer einen Bucket in einem Thaiboxkampf auf den Deckel geben koennen spricht fuer sich. Es gibt aber auch auf Phi Phi noch genuegend Platz damit man auch mal vom Trubel fluechten kann und in einer chilligen Bar am Meer ein Bierchen geniessen kann.

Ich bin jetzt in Krabi Town… einer kleinen Ortschaft ganz im Sueden des Landes und goenne mir noch ein letztes Singha Bier (ich trinke kein Chang mehr) . Morgen gehts noch auf eine kleine Kanu Tour und dann am Abend ab nach Bangkok. Mal schauen ob ich dann noch Zeit finde ein paar neue coole Fotos von Phi Phi online zu stellen. Den naechsten Bericht gibt’s dann von Downunder!

Bye bye Thailand, ich komme bestimmt wieder! Es gibt hier noch soooo viel zu sehen und geniessen.

- Ranil

Voegel der Meere

Thursday, December 6th, 2007

Ich bin nun schon einige Tage auf Koh Phi Phi, dem bisher laengsten Stop meiner Reise und auch bisher der erste Stop bei dem ich mit Leuten laenger als zwei Abende verbracht habe. In der Zwischenzeit habe ich einige Tauchgaenge auf Koh Phi Phi hinter mir, 7 an der Zahl. Die Sicht ist zwar nach wie vor nicht so wie sie sein koennte aber die ca. 10 - 15m Sichtweite reichen allemal um die Unterwasser Flora und Fauna zu geniessen.Es gibt hier wahrlich viel zu sehen, viele viele Weich- und Hartkorallen, Leopardenhaie, Wasserschildkroeten, verschiedene Muraenen, Hummer, Angelfishes, Trompetenfische, Batfishes, Skorpionfische, Steinfische, Feuerfische, Barrakudas, Sepias, Schwarzspitzenriffhaie und und und. Ein Tauchspot ist hier jedoch besonders bekannt fuer Mantarochen. Lange hab ich mit Kim, einem Dive Instructor hier, gereded ob es sich lohnt die 1.5h Speedboat fahrt auf sich zu nehmen um evtl. Mantarochen zu sehen. Schlussendlich hab ich mich dann von Christoph (einer der Truppe mit der ich hier unterwegs bin) ueberredet die Kosten auf mich zu nehmen um nach Hin Daeng und Hin Muang zu fahren.

Heute war es dann so weit, nach einer holprigen Fahrt in die offene See, abtauchen und ins Blaue schauen. Hin Muang ist ein kleines Riff das vor allem mit violettfarbenen Weichkorallen bedeckt ist… ploetzlich kurz nach Tauchstart werden einige ganz unruhig. Et voila, was kommt ueber das Riff geflogen? Ein ca. 5m grosser Mantarochen! Mir stockte der Atem, in Filmen habe ich schon einige Mantas gesehen, aber ein echtes Exemplar vor meinen Augen zu haben ist etwas vom schoensten das ich bisher erlebt habe. Der riesen Unterwasseradler (anders kann man es nicht ausdruecken) schwebt wie ein Koenig ueber uns her, ganz langsam und unglaublich aesthetisch. Keiner bewegt sich und alle geniessen den Anblick. Der Mantarochen zieht sein kreise ueber unseren Koepfen, kommt naeher und naeher bis man das gefuehl hat das er uns alle mit seinem Riesenmaul aufsaugen moechte.

Insegamt vier verschiedene Mantarochen durften wir bestaunen, leider aber immer nur einer auf einmal. Viel mehr haette ich auch gar nicht verarbeiten koennen. Der Tauchplatz haette noch einiges zu bieten gehabt aber schlussendlich wurde alles auf den Mantarochen reduziert. Wenn ihr irgendwo seid und hoert es gaebe die Chance auf Mantarochen, kann ich nur empfehlen nutzt sie! Ich haette Stunden verbringen koennen um dem Tanz dieser wunderschoenen Tiere zuzusehen.

Mantarochen

Ich wuerde gerne noch weiter ueber erlebtes von der Insel berichten, doch im Vergleich zur Mantasichtung ist alles nur Pipifax. Deshalb hier noch ein kleines Bild (leider keines von mir) als Eindruck.

- Ranil

Koh Phi Phi

Tuesday, December 4th, 2007

Mir ist zur Zeit leider nicht besonders nach schreiben zumute. Ich moechte euch die Schoenheit der Insel Phi Phi trotzdem nicht vorenthalten und habe deshalb ein paar Fotos online gestellt.

Viel Spass

- Ranil