Archive for the ‘Fotografie’ Category

Nordland im Suedland

Wednesday, March 19th, 2008

Neben meiner taeglichen “Verkrampfung” was die Gebaeckverfuegbarkeit hier betrifft, bin ich noch an den noerdlichsten Spitz von Neuseeland gereist, dem Cape Reinga. Die Maoris glauben, dass die Seelen der verstorbenen hier in die weite Welt abdriften. Wenn man beim Leuchturm steht und hinaus in die Meere (es sind tatsaechlich zwei, die Tasman Sea kollidiert hier mit dem Pacific Ocean) blickt, hat man wahrlich ein echtes “end of the world” Gefuehl.

Cape Reinga Ninety Mile Beach

Die naheliegende Ninety Mile Beach (die eher 64 mile beach heissen muesste) ist nicht anders als die Ostkueste von Fraser Island, aber trotzdem schoen und irgendwie beruhigend.

Heute bin ich noch auf einen kleinen Segelturn in den Bay of Islands um die See etwas zu geniessen. Die Bay of Islands sind an sich bei weitem nicht so spektakulaer wie sie angepriesen werden, doch es ist allemal schoen und der Segeltrip war cool. An Seilen rumziehen, an Kurbeln rumkurbeln, Knoten knoten, am Steuerrad rumdrehen, im Meer plantschen, auf einem Boetchen paddeln (Bubi spiele, Bubi gsund!)

Jetzt geht’s wieder nach Sueden, nach Whangarei, um die Poor Knights Islands zu tauchen. Vom Meister Jacque Cousteau, als einer der Welt Top10 Tauchplaetze bezeichnet. Freue mich wieder etwas Pressluft zu schnuppern.

- Ranil

Kia Ora Everybody

Tuesday, March 11th, 2008

Ka mate, ka mate! ka ora! ka ora!
Ka mate! ka mate! ka ora! ka ora!
Tēnei te tangata pūhuruhuru
Nāna nei i tiki mai whakawhiti te rā
Ā, upane! ka upane!
Ā, upane, ka upane, whiti te ra!

Wie vor und nach dem 11. September gibt es jetzt vor und nach dem Skydive ;) Also, nach dem Skydive bin ich weiter nach Rotorua um mir tourimaessig etwas Maori Cultural Experience reinzuziehen ohne dabei natuerlich den beruehmten Ka Mate Haka auszulassen. Fast noch wichtiger aber war, dass ich mir ein leckeres Hangi (mit vieeel Fleisch) goennen durfte *yammi*

Maori Girl Wai-O-Tapu

Rotorua gilt bei vielen Kiwis als “Stinkstadt”, das liegt daran das Rotorua umringt ist von heissen Quellen und Geysiren (der Vogelzuechter haette seine helle freude) Ich hab das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland besucht, mit verschiedensten Arten von heissen Quellen: blubbernde, brodelnde, qualmende, stinkende, starkstinkende, gruene, braune, schwarze, rote… alle nicht zu baden geeignet, da sie so um die 70 Grad heiss sind ;)

Raglan Raglan

Da ihr alle immer wieder vom Snowboarden redet (und mir das jedesmal ein Stich ins Herz jagt) bin ich inzwischen in Whangamata, die fuer mich idealen Wellen am geniessen HA! Davor habe ich noch einen kurzen Abstecher nach Raglan gemacht um auch da etwas zu surfen, aber vor allem um den Pros, bei einer der weltlaengsten Wellen zuzusehen, und den schoenen Sonnenuntergang zu geniessen.

“Stand up and surf”

- Ranil

In the lands of Mordor

Wednesday, March 5th, 2008

“The veiling shadow of the East takes shape”, so heisst es. Korrekterweise muesste man sagen: “dark clouds in the centre” zugegeben, gibt weniger her und ergibt in der Geschichte um Mittelerde wenig Sinn. Trotzdem, Mordor und Mount Doom liegen im sogenannten Central Plateau, einem vulkanisch aktiven Gebiet inmitten der Nordinsel. Der Tongariro National Park: ohne Zweifel erkennbar warum Peter Jackson diesen Ort als Schauplatz fuer Mordor gewaehlt hat. Oft wolkenbehangen, duester, ein leicht schwefliger Geruch haengt in der Luft. Alles wirkt tot, als ob die Vulkane sagen moechten: “piss off!”

Mount Doom Tongariro National Park

Nichtsdestotrotz ist der Tangoriro National Park mit seiner Crossing Wanderung einer der beliebtesten One-Day Walks in Neuseeland und spektakulaer ist es auch. Ueber felsiges Gestein geht’s vorbei an Mount Doom (aka Mount Ngauruhoe), grossen Kratern, vulkanischen Seen und aufsteigenden Rauchschwaden. Immer auf der Hut vor den sehr starken, bissig kalten Winden.

Ein grosses Respekt an dieser Stelle an Frodo und Sam, die das ohne Schuhwerk und Windstopper gemeistert haben ;)

Inzwischen hab ich Mordor bereits wieder verlassen und bin in Taupo. Taupo ist vor allem fuer eines bekannt, man sagt sogar das es die Welthauptstadt dieser Aktivitaet sei. Wer als erstes erratet was ich heute Nachmittag vorhabe, bzw. wovon der naechste Post handeln wird, kriegt… hmmm… “keis an grind?” ;)

Wie ihr seht hab ich wiedermal ein paar Fotos online gestellt. Ich moechte an dieser Stelle anmerken, dass beim Sonnenuntergangsbild NICHTS veraendert wurde, ich habe nicht einmal mit dem Weissabgleich gespielt, das war echt so rot.

“Adeeeeeeeee”

- Ranil

Beach Bum

Wednesday, February 27th, 2008

Gerade noch in auf einem Gletscher rumgekrakselt (Ist das rein schweizerdeutsch? Wenn nein, wie schreibt man das?) und dann wieder an einem Strand rumgehaengt. So schnell kann das hier gehen.

Ich war die letzten Tage in Nelson, dem Sprungbrett zum Abel Tasman Park. Sehr bekannt fuer all die Sea-Kayak wuetigen die sich die Kueste hochpaddeln wollen. Darauf hatte ich aber keine Lust und habe mir deshalb ein Aquataxi in eine der Buchten gegoennt um einfach mal abzuchillen, am Strand zu liegen und den dritten Teil des “Hitchhiker’s Guide” fertig zu lesen. Wie in Thailand, nur mit einem anderem Buch in der Hand und mehr Sandflies. Nach dem Sonnenbad (ich glaube nicht, dass meine Haut noch dunkler werden kann als jetzt) gings auf eine 6 stuendige Wandertour durch den Regenwald, zurueck zum meinem fahrbaren Untersatz (das Auto, nicht das Aquataxi)

Abel Tasman Park Abel Tasman Park

Waehrend dem Dschungellauf gab’s immer mal wieder einen Blick auf die wunderschoene Kueste mit den zig Buchten und wunderschoenen Straenden. Echt schoen, sehr schoen sogar, mit Wow-Effekt also.

Jetzt bin ich inzwischen auf der Nordinsel angelangt, in Wellington um genau zu sein. Endlich endlich mal wieder eine Stadt die sich auch so nennen darf. Horray, das Zentrum besteht aus mehr als nur 2 Strassenblocks ;) die Landidylle ist zwar schoen und gut, aber als fast Betonkind brauche ich zwischendurch einfach wiedermal den Stadtgroove. Den werde ich mir bestimmt noch bis Sonntag reinziehen. Ich will ja schliesslich noch das Wellingtoner Wochenende erleben.

“So long and thanks for all the fish”

- Ranil

Gletscherland

Thursday, February 21st, 2008

Man hoert immer, dass Neuseeland so ziemlich alles zu bieten hat das man sich vorstellen kann. Bis jetzt ist mir das nie so richtig aufgefallen, doch die Fahrt von Wanaka an die Westkueste hat mir eindruecklich gezeigt was damit gemeint ist.

Lake Hawea West Coast

Rund um Wanaka und Queenstown erinnert vieles sehr an unsere huebsche Schweiz. Huebsche Seen zwischen eindruecklicher Bergkulisse. Bei der weiterfahrt in Richtung Westen durch das Gebirge, kann man eine Veraenderung in der Vegetation wahrnehmen. Ploetzlich tadaaa hat man das Meer vor sich und man hat das Gefuehl irgendwo in den Tropen zu sein: dichte Regenwaelder und schoene Straende. Faehrt man weiter richtung Inland (etwa 10min) hat man ploetzlich einen eindruecklichen Eisklotz vor sich. Ein Gletscher zwischen Regenwaeldern, klingt seltsam, ist es auch, ist aber so :)

 Franz Josef Glacier Franz Josef Glacier

Heute habe ich eine Tagestour in den Franz Josef Gletscher unternommen. Mit Blech an den Fuessen gings hinein in die eisige Gletscherwelt. Vorbei an coolen Klippen, durch enge Tunnels aus Eis hoch auf den Gletscher um die schoene Aussicht ueber das Tal zu geniessen. Der Franz Josef Gletscher ist uebrigens einer der schnellsten der Welt und legt an den steilsten Passagen bis zu 5m pro Tag zurueck. Im grossen und ganzen bewegt er sich etwa 20cm pro Tag.

Was rede ich da lange, zieht euch einfach die Fotos rein und macht auch selbst ein Bild. Ja ich bin heute etwas schreibfaul, aber mal ehrlich, ihr seht euch ja ohnehin immernur die Fotos an ;)

“Eis ist nass”

- Ranil

Weiter geht’s

Tuesday, February 19th, 2008

Erinnert ihr euch noch, dass ich gehofft habe, dass wenn ich auf den Ben Lomond Summit laufe (man kann schon fast sagen klettere) schoenes Wetter ist? Naja, das ging so ziemlich derb in die Hose! Ich hatte eine wunderpraechtige Sicht von etwa 20m :) die truebe Suppe hat mich etwas ans Tauchen in Koh Tao erinnert ;) Naja, ein geiles “i did it” Gefuehl gab’s trotzdem.

Nach ein paar Partyabenden in Queenstown bin ich nun schon seit ein paar Tagen in Wanaka. Ein weiteres kleines Staedtchen an einem weiteren wunderschoenen See zwischen den Bergen. Hier hab ich mir die Freiheit genommen, ein Bike zu mieten und etwas rumzuradeln. Dabei hab ich wiedermal gemerkt wie gern ich doch eigentlich bike (man beachte das eingedeutschte Verb) und mir fest vorgenommen zuhause wieder etwas mehr aufs Velo (ich weigere mich das Wort Fahrrad zu benutzen) zu steigen. Jawohl!

Nebst sportlichen Aktivitaeten gibt’s in Wanaka auch noch etwas Gehirnjogging. Hier gibt’s ein witziges… aeh what ever… es heisst jedenfalls PuzzleWorld. Mit lustigen Illusionen, schraegen (woertlich) Zimmern (so a la Sam’n'Max im Mystery Vortex) und einem grossen Labyrinth. Ein idealer Platz um mal etwas rumzubloedeln.

Bald geht’s weiter zu den Gletschern an der Westkuest, ich werde euch auf dem laufenden halten.

Ach und uebrigens, es ist endlich wieder schoenes Wetter!!! Keine Wolke weit und breit. Aber seht euch doch am besten die Fotos an, nun endlich auch mit Schaf ;)

“Immer frisch bliibe!”

- Ranil

Den Bogen gezogen

Thursday, February 14th, 2008

Lange ist’s her seit meinem letzten Post und einen weiten Weg hab ich seither hinter mich gebracht (Aussies wuerden jetzt nur lachen) So weit ich mich erinnern kann hab ich das letzte mal aus Oamaru berichtet. An dem Abend hab ich mir noch ein paar Pinguine vor die Linse gehohlt. Genauer gesagt den Yellow-Eyed Penguin, einer der seltensten der Welt. Schraeg ist nur, dass es entlang der Kueste immer wieder Kolonien gibt (zwar sehr kleine) und man als ignoranter Touri ;) manchmal das Gefuehl kriegt das die das nur sagen damit’s etwas besser klingt.

Yellow-Eyed Penguin Moeraki Boulders

Danach ging’s dann weiter an den Moeraki Boulders vorbei. Eine witzige Steinformation am Strand: kugelrunde Steine die aussehen wie grosse Dinosauriereier. Dann auf nach Dunedin, der steilsten Stadt die ich kenne. Ich hab immer gedacht Lausanne sei muehsam steil, aber in Dunedin muesste man am Stadtrand eigentlich eine Bergsteiger Ausruestung erhalten um zurecht zu kommen! Auf der Otago Peninsula bei Dunedin gab’s dann noch ein paar Albatrosse beim Segeln zu bewundern, echt Majestaetisch (aber kleiner als ich mir die vorgestellt hab) In Dunedin hab ich im Hostel noch einen Franzosen getrofen mit dem ich dann via Invercargill weiter nach Te Anau gereist bin. Auf dem Weg gab’s einige coole Spots an denen wir gestoppt sind und etwas Energie getankt haben. Zwischen Invercargil und Te Anau, musste ich wegen einem Schild beinahe ein Vollbremsung ziehen: “Monkey Island” *lol* da musste ich einfach anhalten :D keine Ahnung warum der kleine Hubel im Meer so heisst aber “wayne”

The Catlins Milford Sound

Nach Te Anau bin ich vor allem um mir das Fiordland von Neuseeland reinzuziehen (hab keine Slartibartfast Unterschrift gefunden). Deshalb hab ich da auch eine kleine und sehr anstrengende Sea-Kayaking Tour unternommen. War ziemlich cool und dank etwas Wellengang war’s nicht ganz “grossmueaetimaessig”. Jetzt bin ich in Queenstown, der Adrenalin Hauptstadt von Neuseeland. Mal schauen was ich hier unternehme :)

“Die millionen Schafe hier im Land machen mich seltsamerweise immer hungrig”

- Ranil

Home sweet home

Friday, February 8th, 2008

Ahh, endlich wieder warm und sonnig :D puenktlich zur Abfahrt hat das Wetter gedreht und mich mit warmen Sonnenstrahlen willkommen geheissen. Erster Stop wie geplant der Lake Tekapo. Als ich nach der paar stuendigen Fahrt (nach Australien ist alles unter 10h fipifax) ueber den Huegel gekommen bin und den tuerkis blauen (oder gruenen, je nachdem) See gesehen habe hab ich im Auto laut “WOW!” gesagt.

Lake Tekapo Lake Tekapo

Ein wunderbarer See umringt von coolen Bergen, eigentlich wie bei uns, nur irgendwie anders. Klingt doof, is aber so. Im Hostel hab ich einen Aussie Typen (Andy) getroffen mit dem ich dann auf den umliegen Huegeln etwas herumgelatscht bin und die hammergeile Aussicht genossen habe. Mit ihm bin ich dann heute Morgen auch nach Mount Cook gefahren (dem hoechsten Berg in Neuseeland) um am Fuss des Berges einen weiteren kleinen Tages Trek zu unternehmen. In diesem Tal war es seeeehr sehr windig und ich musste ein paarmal aufpassen, dass es mich nicht in einen der Fluesse runterpustet. Doch dank meinen neuen Wanderpneus bin ich noch da *uebertreib*

Mount Cook Mount Cook

Ich bin jetzt wieder an der Ostkueste, genauer gesagt in Oamaru um mal zu schauen ob ich heute Abend ein paar Pinguine zu gesicht bekomme. Morgen plane ich bei den Moerakis vorbeizuschauen um dann weiter nach Dunedin zu ziehen.

Aber was rede ich da lange, zieht euch lieber die Bilder rein und kommentiert fleissig.

“Keep moving!”

- Ranil

@Matt: Din rucksack isch de hammer, ich bringe jedesmal wenni en packe meh zuegs dri (und nei, ich verluere noed jedesmal oepis ;) )

Welcome NZ

Tuesday, February 5th, 2008

Hi allerseits! Ich bin nun seit ein paar Tagen in Neuseeland, genauer gesagt Christchurch. Ein gemuetliches kleines Staedtchen mit coolen alten Haeusern und ueberall wimmelts von “All Blacks” Merchandise Laeden (ich nehm mal das wird’s ueberall in NZ)

Christchurch Christchurch

Aber das Wetter hier ist richtig *brrrrrrrrr* das Thermometer haelt sich irgendwo bei 16 grad… und fuer mich ist zur Zeit alles tiefer als 25 grad eine Tortur!! Aber egal, ich gewoehne mich bestimmt daran. Aber sobald die Sonne mal durch die nicht ganz dicke Wolkenschicht bricht wird’s angenehm warm. Also keine Panik auf der Titanic!

Ab morgen geht’s dann richtig los, ab da hab ich mir naemlich ein Auto gemietet, zu einem genialen Deal! Fuer 22.- pro Tag hab ich eine schoene grosse Familienkutsche nur fuer mich :D (war guenstiger als einen Kleinwagen zu mieten)

Der naechste Stop ist Lake Tekapo und dann gehts dann weiter Suedlich. Werde euch auf dem laufenden halten.

- Ranil

@Smi: Habe dir ein paar Fotos vom A380 online gestellt :)

Tennis Fotos

Sunday, January 20th, 2008

Es sind jetzt auch ein paar Fotos vom Australian Open online. Schaut doch mal rein.

Australian Open 2008