Archive for the ‘Genervt’ Category

Brotnot

Monday, March 17th, 2008

Da ich die letzten Tage leider etwas krank war und ich deshalb, nach dem Surfen in Whangamata, nicht besonders viel gemacht habe, dachte ich ich laestere mal ueber einige Dinge die mir waehrend meiner bisher 4 Monatigen Reise aufgefallen sind. Eigentlich moechte ich mich dabei auf etwas fokussieren. Es kommt (normalerweise) in vielen verschiedenen Varianten, Formen und Farben. Es gibt duennes, langes, dunkles, helles, gezwirbeltes, gezopftes… ja genau, ich rede von Brot. Brot hier unten kommt immer nur in einer Form: “eckige Pampelkacke”.

Wenn ich lese wie sie die “eckige Pampelkacke” anwerben: “Freshly Baked”, “Quality Bakers”, “Naturally Fresh” kann ich nur Mugatu aus Zoolander zittieren “They are all the same!!!” Wer nun glaubt das es bestimmt viele Baeckereien gibt die richtiges Brot verkaufen liegt leider falsch. Der Unterschied zwischen der eingepackten Pampe im Supermarkt und dem Brot aus der Baeckerei ist nur der Preis und dass das “Brot” in der Baeckerei nicht vorgeschnitten ist. Jep, es hat sogar Toastbrot-Form!

Meine Theorie ist, dass die hier kein Mehl verwenden, sondern ein Lenor-Perwoll gemisch damit das “Brot” schoen weich wird und es voller stolz mit “Super Soft” angeschrieben werden kann. Mal im ernst, wer will Supersoft Brot??? Supersoft bedeutet, dass man die ganze “eckige Pampelkacke” mit einer Hand auf die groesse eines 2×4 Legosteins zusammendruecken kann… *yammi*

Brotkacke im Supermarkt

Seufz… ich habe euch die letzten Monate immer wieder von wunderbaren Erlebnissen berichtet. Es war mal an der Zeit ueber etwas herzuziehen das mich seit Monaten frustriert. Wenn ihr mir bei meiner Rueckkehr also eine Freude bereiten moechtet (nebst Praesenz natuerlich) dann bringt mir ein Stueck Migros Nussbrot, ein Toni Yoghurt und ein Glas Migros Eistee. Aaaaaaaaaaahhh… ich wuerde morden um das hier zu kriegen!

In diesem Sinne: “Come to where the food culture is… or not”

- Ranil

Konsumkrampf

Wednesday, July 11th, 2007

Eine der schlimmsten Aktivitäten für mich ist: Shoppen. Doch vor den Ferien wollte ich mir noch das eine oder andere Shirt kaufen. Bekanntlich ist geteiltes Leid halbes Leid, also hat mich Kumpel Ngawang bei der Einkaufstour begleitet.

Kleider kaufen ist für mich etwa so deprimierend wie für nicht dedopte die Tour de France zu fahren. In den Kleiderläden muss man dreimal hinschauen um die Ecke mit den nicht komplett pseudo-schwulen Klamotten zu finden. Bei den Läden die noch nicht gänzlich vermotrosexuellt sind, ist das Studi-Portemonnaie einfach zu dünn um die teilweise satten Preise zahlen.

Immerhin habe ich nun herausgefunden wie es dazu kommt, dass alle Rufios mit der selben grässlichen Sonnenbrille rumlaufen (entschuldigt das miese Foto)

Sonnenbrillen im H&M

Zwei Shirts hat die Einkaufstour trotz allem noch abgeworfen und ein Wiedersehen mit unserem alten BMS Physiklehrer Dr. Wilfried Flöder. Nochmals schönen Gruss!

- Ranil

Das Greenfield und seine Nachwirkungen

Tuesday, June 19th, 2007

Mein Schlüsselbein ist geprellt, meine Nase gebrochen - es war trotzdem super!

Aber ich fang noch mal von vorne an. Donnerstagabend ging’s zusammen mit einem Studikollegen los nach Interlaken ans Greenfield Festival. Ausgerüstet mit ein paar Bier, einer Familiendose Schnupftabak und dem Railaway Ticket der SBB. Unspektakulär, weil gut durchorganisiert, verlief alles glatt. Das Reisen, die Shuttle-Büsse, der Bändeltausch, die Eingangkontrolle. Das Zelt schlugen wir bei Kollegen auf, welche schon früher angekommen sind. Darunter einige Berner, welche ich noch von letztem Jahr kannte (der Dialekt an sich ist ja OK, aber gewisse Ausdrücke - zum schiessen komisch). Donnerstag waren natürlich noch keine Konzerte, aber der Baccardi-Dome und die Marlboro-Lounge hatten schon Hochbetrieb und lockten mit Rockstoff. Ausgang war also angesagt, aber nicht bis in alle Ewigkeit, denn am Freitag ging’s schliesslich mit dem Festival los.

Und was gehört zu diesem Festival? Natürlich eine Extraportion Regen. Diese harrten wir im trockenen Riesen-Vorzelt bei Musik, Bier und Katerwein aus, und amüsierten uns über klatschnasse Neuankömmlinge und Pavillons die als Segel eine bessere Figur machten als als Vorzelt. Nachmittag und Abend, welche sich schon viel trockener gestalteten, waren den Konzerten vorbehalten. Nachts waren wir auf der Suche nach Däninnen (nicht sehr erfolgreich) und gründeten eine Sekte deren Sinn aussen- wie innenstehenden Personen weitestgehend verschlossen blieb.

Der Samstag begann mit einer herben Enttäuschung. Nach The Used hat mit My Chemical Romance die zweite grossartige Punkband abgesagt, die ich gerne gesehen hätte. Dafür brannte die Sonne heiss vom Himmel, wie sich das gehört. Also ab in die “Stadt” für ein überteuertes Essen im Coop-Restaurant begleitend zum Einkauf der Alkoholika für den Abend. Abend? Kaum waren wir wieder auf dem Zeltplatz angekommen wurden die Weine auch schon entkorkt. Das führte dazu, dass mir eine detaillierte Wiedergabe der Ereignisse des Nachmittags nicht mehr möglich ist.

Nicht mehr so schnell vergessen werde ich hingegen das Less Than Jake Konzert kurz vor Mitternacht.
Wie sich das für ein Punk-Konzert gehört war ich knapp vor der Bühne in der feiernden Menschenmenge. Bei dem dort üblichen “Tanzstil” sind blaue Flecken keine Seltenheit, grössere Verletzungen jedoch die Ausnahme. Die Ausnahme – aber nicht ausgeschlossen. Irgendwann, flog mir irgendwer vor die Füsse, über den ich irgendwie stolperte. Als ich so auf dem Weg in Richtung Betonboden unterwegs war, kam von der Seite ein Knie, dass meine Nähe suchte. Und diese Fand es dann auch. In meinem Gesicht.
Schon mal auf einen frischen Kartoffel-Chip gestanden? Etwa dieses Knacken – nur lauter – und mitten im Kopf. Den Rest des Konzerts verbrachte ich dann sitzend am Rand und blutete mir meine Kleider voll. Der Abend war gelaufen und ich verpasste nach all den Absagen aufgrund dieses Vorfalls auch noch Me First And The Gimme Gimmes. Nerv!

Den Sonntag litt ich dann so vor mich hin. Weniger wegen der Nase, als wegen des Schlüsselbeins, dass ich mir wohl ebenfalls beim Stürzen gestaucht hatte. Da dieses direkt an der Schulter hängt, schmerzte beinahe jede Bewegung des linken Arms. Nichtsdestotrotz liess ich das Openair noch mit ein paar Konzertbesuchen ausklingen. Darunter mein persönliches Highlight Stone Sour. Musikalisch hoch stehend mit einer Palette die von Balladen bis hin zu richtig harten Stücken, unter Einsatz eines unablässig treibenden Doublebass, reichte. Sogar eine spontane ‘Sweet Home Alabama’-Publikums-Karaoke war dabei.
Während dem Incubus Konzert ging’s dann nach Hause. Lädiert, aber glücklich.

Gestern war ich im Spital und liess mir den Nasenbeinbruch bestätigen. Heute war ich bei einem Chirurgen zur weitern Besprechung. Am Freitag wird meine Nase wieder repariert. Hoffentlich klappt das. Ich freu mich schon auf zehn Tage mit einem beschissenen “Schutz” im Gesicht.

- Kevin

Windows Movie Crasher

Sunday, March 4th, 2007

Och man, wie nervig ist das denn? Da will ich ein paar Videos die während den Ferien entstanden sind etwas schmuckig zusämmenschneiden. Aha… Windows liefert doch den MovieMaker mit: kann bestimmt nicht viel muss es aber auch nicht, ich will schliesslich keine Preise damit gewinnen.

Also MovieMaker starten… Videos importieren und PENG: *absturz* … nach dem 10ten Déja-vu hab ich mir dann gesagt: NÄH!

Wenn mir jemand eine gute Alternative nennen kann währe ich sehr dankbar. An die Personen aus der Mac-Welt: Nein iMovie ist mir keine Hilfe ;)

16:9 und die Unfähigen

Monday, February 12th, 2007

Es ist löblich, SF und viele andere Fernsehsender produzieren mehr und mehr Sendungen im 16:9 Format. Das Aussterben der 4:3 Glotze ist so sicher wie der Siegeszug von FlatTVs.

Doch leider muss man feststellen, dass scheinbar nur wenige Sender fähig sind das Format korrekt auszustrahlen. Bei fast keinem ausser SF, ARD, ZDF, 3sat und ORF wird das Format vom Fernseher korrekt interpretiert. Das heisst der schöne Breitbild Fernseher versucht sein bestes und zieht das Bild in die Höhe: Hurra die Coneheads sind zurück!

Ich bin absolut kein Experte was TV Technik betrifft, aber ich würde mal behaupten, dass es nicht allzu schwer sein kann das Signal im richtigen Format auszuliefern. Aber hey… eigentlich egal denn die informativen Sendungen (ich mag kein Infotainment) zeigt SF und die scheinen nicht zu dämlich zu sein «neue» Technologien zu nutzen. Spielfilme schaue ich mir seit geraumer Zeit nicht mehr im Fernsehen an. Erstens weil ich mir nicht irgendwelche verzerrten Bilder ansehen möchte und zweitens werden die Filme (ausser bei SF) nicht im Originalton ausgestrahlt.

Wer sich also momentan Spiderman2 auf 3+ reinzieht und sich über die beschissene Synchronisation von Tobey Maguire nervt: ausschalten, Buch lesen, später wieder einschalten :)

Es lebe das DOK!

Des Sarkasmus zu viel

Saturday, February 10th, 2007

Ich liebe Sarkasmus. Fiese, treffende Spässe über mehr oder weniger ernste Themen sind freudig und lockern auf. Doch was zu viel ist ist zu viel.

Claudio tut mir leid aber dein heutiger Kommentar zur «Fischereischlachtung» in Japan ist einfach nur respektlos, geschmacklos und vor allem peinlich. Wer mich kennt weiss, dass ich absolut kein sensibelchen bin, aber ein gewisses mass an Respekt und vor allem Realitätsnähe ist wichtig um gute Witze zu reissen.

Ausserdem Claudio glaube ich, dass du im Moment wichtigere Dinge zu erledigen hast als schlechte und geschmacklose Witze zu reissen.

Gruss Ich

“Heute” schon weggeworfen?

Tuesday, February 6th, 2007

Vielleicht sollte ich im gegebenen Zustand nicht über irgendwelche Dinge herziehen, doch der Artikel in der wohl schlechtesten Zeitung seit, verdammt mir fällt nichts ein, hat mich doch sehr, ich sag mal, bewegt. Jawohl: die Abend Zeitung “Heute” wagt es doch tatsächlich davon zu schreiben, dass ihr Nietenblatt ein Erfolg sei!

Sind wir doch mal ehrlich diese Zeitung erfüllt genau 3 Zwecke in der Gesellschafft:

  • Sie macht es gelangweilten Spätpendler möglich bereits bekannte Comics zu lesen und zu erfahren was “modebewusste” so für ihre Klamotten ausgeben
  • Man erfährt wie wichtig die aktuellste Aussage von Paris Hilton ist
  • Wie man Fakten noch verdrehter als 20min wiedergeben kann ohne dabei zu vergessen dass man die Sache erst nehmen sollte

Wie dem auch sei, an dieser Stelle möchte ich den Produzenten von “Heute” mitteilen: „Rettet die Wälder und produziert weniger Zeitungen!“

Apple sagt!

Wednesday, January 31st, 2007

Um mir die Movie Trailers auf Apple anzuschauen hab ich jeweils den Quicktime Player installiert. Ich fand das bisher eigentlich auch ein cooles Stück Software.

Aber seit kurzem geht mir das Ding echt auf die Nerven! Erstmal stürzt das Ding regelmässig ab und dann ist da noch die Sache, dass man die “Fullscreen Funktion” nur noch in der kostenpflichtigen Pro version nutzen kann!? Was soll das bitte, ist das eine revolutionäre Funktion, dass man dafür bezahlen soll?

Den Rest gab’s mir aber gerade eben. Popt der Apple Software Updater auf und sucht nach Updates. Bis hier fand ich das noch ganz gemütlich, find’s gut wenn Software automatisch nach Updates sucht.

Doch dann schau ich mal genauer hin:

itunes.png

Wow echt Klasse man installiert absichtlich die standalone Quicktime Version und was macht der Update Dienst: will mir iTunes aufschwatzen! Und da sagt man Microsoft zwinge den Benutzern Software auf.

Tz tz tz…

I hate Mondays

Monday, January 29th, 2007

Adé Pathé

Friday, December 29th, 2006

Mist! Eigentlich wollte ich mir heute mit meiner Freundin den neuen Scorsese Film “The Departed” anschauen.

Da der Film in Zürich nur noch in Kinos läuft die so gross sind wie mein Wohnzimmer haben wir uns gedacht: Ab ins Pathé Dietlikon. Da läuft der Film zwar nur am Nachmittag auf Englisch, aber egal, dafür in einem grösseren Kino.

Tataaaa mein übliches Glück! Sie haben das Programm kurzfristig geändert und er lief erst um 8 Uhr und auch dann nur auf Deutsch *argh*

Tja, das war’s dann. I dem Saftladen sieht man mich nicht mehr.

In diesem Sinne: “warten wir auf die DVD”