Wenn ihr auf der Suche nach dem ultimativ vielseitigen Album seid, dann zieht euch die Scheibe Freakshow von Krafty Kuts rein. Ich weiss, das Album ist schon zu alt um es als News zu bezeichnen, aber es ist trotzdem noch sehr sehr erwähnenswert. Die Tracks mischeln stiltechnisch so stark zwischen Electro, Funk, Hip Hop, Big Beat, House und sogar Easy Listening umher, dass man überzeugt sein muss das DJ Krafty Kuts gut jonglieren kann.
Ka mate, ka mate! ka ora! ka ora!
Ka mate! ka mate! ka ora! ka ora!
Tēnei te tangata pūhuruhuru
Nāna nei i tiki mai whakawhiti te rā
Ā, upane! ka upane!
Ā, upane, ka upane, whiti te ra!
Wie vor und nach dem 11. September gibt es jetzt vor und nach dem Skydive Also, nach dem Skydive bin ich weiter nach Rotorua um mir tourimaessig etwas Maori Cultural Experience reinzuziehen ohne dabei natuerlich den beruehmten Ka Mate Haka auszulassen. Fast noch wichtiger aber war, dass ich mir ein leckeres Hangi (mit vieeel Fleisch) goennen durfte *yammi*
Rotorua gilt bei vielen Kiwis als “Stinkstadt”, das liegt daran das Rotorua umringt ist von heissen Quellen und Geysiren (der Vogelzuechter haette seine helle freude) Ich hab das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland besucht, mit verschiedensten Arten von heissen Quellen: blubbernde, brodelnde, qualmende, stinkende, starkstinkende, gruene, braune, schwarze, rote… alle nicht zu baden geeignet, da sie so um die 70 Grad heiss sind
Da ihr alle immer wieder vom Snowboarden redet (und mir das jedesmal ein Stich ins Herz jagt) bin ich inzwischen in Whangamata, die fuer mich idealen Wellen am geniessen HA! Davor habe ich noch einen kurzen Abstecher nach Raglan gemacht um auch da etwas zu surfen, aber vor allem um den Pros, bei einer der weltlaengsten Wellen zuzusehen, und den schoenen Sonnenuntergang zu geniessen.
Brot, Konfitüre, Schinken, Speck, Orangensaft und Kaffee. Klingt verlockend! Dementsprechend war das Zelt auf dem Hauptlatz heute Morgen um 8 Uhr auch sehr gut besucht. Der Besucheransturm liess aber relativ schnell nach, so dass sich bereits nach 9 Uhr nur noch die Earlybirds der Biergourmets auf den Sofas verköstigten.
Mjam - Ausnahmsweise nicht nur flüssiges.
Zu gestern: Nach einem massiven Motivationsproblem kurz nach dem Aufstehen, habe ich mich dafür entschieden die Schule fürs Erste nicht zu besuchen. Nach eben erwähntem ‘Ersten’ war der Morgen dann aber auch schon durch, und nachmittags steht dienstags nichts auf meinem Stundenplan. Der Tag ging also für Hausarbeiten und sonstiges lang aufgeschobenes Zeugs drauf. Keine Ausrede – Keine Entschuldigung. Frackwochentechnisch eine Schande.
Zum Montagabend bleibt nicht mehr viel zu sagen. Es war der Hammer!
Das muss so verschwommen sein.
(Kommt der Wahrnehmung des Fotografen näher)
Pünktlich zwei Wochen vor der nächsten “are you electrified”-Party im Superzero hat Päde alias Banga wieder einen neuen Mixx online. Nach meiner Einschätzung diesesmal wieder etwas poppiger und weniger hart (lasse mich da aber gerne korrigieren ) als die letzten Sets. Mir gefällts jedenfall und freue mich schon auf den 28. September, wenn im Superzero wider die Beats aus den Lautsprechern dröhnen.
Heute geht’s zu ende: Zürichs alljährliches Radio Alternativ Programm Rundfunk.fm. Grund genug es sich nochmals im Hof des Landesmuseum gemütlich zu machen, ein kühles Becks geniessen und bei abwechlungsreichem Sound den Abend ausklingen lassen.
Dank Rundfunk bin ich übrigens auf ein paar interessante DJs und deren Projekte gestossen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte: Reedo&Rolexx, Jazzanova, Dirk Rumpf, Turntable Babes, Zwicker… kurz reinhören kann bestimmt nicht schaden. Mein Favorit: Reedo’s Song mit dem etwas unpassenden Titel “Balkanmassaker“.
Radio Sender bringen bekanntlich Tag ein Tag aus die gleichen Songs, immer und immer wieder. Meine Schätzung, das genutzte Repertoire umfasst etwa 30 Songs. Zum Glück gibt es jedes Jahr für einen Monat eine angenehme Alternative: Rundfunk.fm.
Täglich Musik zum chillen, abgehen, plaudern oder nachdenken je nachdem was gerade durch die Membran übertragen wird. Am Abend dann ein gemütliches “Fiirabig” Becks im Hof des Landesmuseums zu sich nehmen und mit Freunden plaudern. Was will man mehr?
Meine Empfehlung: 94.2 MHz bzw. 96.9 MHz einstellen oder auf der Webseite den online Stream reinziehen und sich nicht von Default Radio Sound berieseln lassen. Natürlich ist nicht jeder Song hörenswert, aber man kann ja nicht alles haben.
Nach dem fulminanten Auftritt der Beastie Boys am Openair Southside musste ich natürlich zur ihrer neuen Scheibe “The Mix Up” greifen. Wie man schon vorweg erfahren hat, haben die Altherren des Crossover ihre unverkennbaren Stimmen beiseitegelegt und dafür zu Gitarre und Bass gegriffen.
Das Resultat: Ein cooles, funkiges, abgerundetes, chilliges, salonfähiges Album. Natürlich ist es absolut nicht vergleichbar mit den alten Beastie Boys Alben. Vielleicht wäre es sogar passender gewesen, das Projekt unter einem anderen Namen zu lancieren. Nichtsdestotrotz gefällt mir das Album sehr gut und ich kann es ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen.
Etwas komplett neues auszuprobieren würde bestimmt auch anderen Bands gut tun: zum Beispiel eine Hip-Hop Scheibe von Nickelback … oder so
Was tut man wenn man irgendwie keine wirklich zündende Idee für den Ausgang hat? Richtig! Man geht ans Albanifest in Winterthur. Solche Stadtfeste sind irgendwie immer ähnlich, kein richtiges Konzept, zielloses Umherirren, ständig auf der Suche nach Nahrung und Bier. Immer passend dazu, “hudigägeler” Musik in den Zelten. Gestern haben wir eines festgestellt. Je bescheuerter die Musik im Zelt ist, desto mehr Besucher sind anzutreffen. Wir haben dazu eine kleine Rechnung aufgestellt:
Das Verhältnis von schlechter Musik und dem Alkoholpegel der Besucher ist proportional. Mit höherem Alkoholpegel ist zudem die Toleranz gegenüber schlechter Musik grösser. Das führt zu einem Teufelskreis mit garantiert nervtötender Gedudel, was wiederrum den Bierkonsum ankurbelt. Ziemlich fiese Masche den Umsatz zu steigern
Eine andere fiese Masche ist es bei den “Chilbi”-Bahnen die Leistung zu minimieren. Das ist uns bei der Bahn Maxximum ganz extrem aufgefallen. Wo die Besucher am frühen Abend noch mehr als zwei ganze Umdrehungen auf der Bahn erleben durften, wurde ihnen zur rush hour nur noch eine mickrige Umdrehungen gegönnt. Bei gleichem Preis versteht sich!
Diese Abzocke ist mir zu doof, so besuche ich lieber mal wieder den Europapark oder warte bis Sämi seine Pilotenlizenz hat
Nächste Woche ist Zürifest, da erhoffe ich mir musikalisch etwas gefälligere Darbietungen. Für Fans von Elektro und Breakbeat wird mit sicherheit mindestens etwas geboten!
Zum Abschluss des Klotener Stadtfestes hab ich sogar noch einen Besuch gewagt. Wenn Cousine Claudia mit Tanztruppe einen Auftritt hat kann ich mir das natürlich nicht entgehen lassen!!
Habe noch zwei kleine Filmchen während dem Konzert von den Fantastischen Vier und Beastie Boys gemacht. Die will ich euch natürlich nicht vorenthalten.
50′000 Besucher, über 40 Bands: mein drittes Openair Erlebnis in Süddeutschland!
Bevor das mit dem unbeschwerten Openair Gefühl losgehen konnte gab’s natürlich wiedermal die üblichen Erlebnisse mit der Grenzwache. Drei junge Typen mit Schlafsäcken bepackt und schweizer Autonummer sind für deutsche Grenzwächter, so scheint’s, immer potenzielle Drogendealer. Der bisher dümmste Spruch kam aber eindeutig, als einer den Kopf durchs Fenster schiebt, mich ansieht und sagt: “Sie haben ein Liedflattern! Sind sie nervös?”
Nach langen und nervenden Kontrollen dann endlich der von den Festival Besuchern produzierte Stau Endlich am Festival angekommen, schnell das Zelt gesucht (der Grossteil unserer Truppe reiste schon am Donnerstag an) und dann dass erste wohlverdiente Bier entgegengenommen… *gluckgluckgluck* aaaah!
Wie wir erfahren haben hat es beim Aufbau der dritten Bühne einen tödlichen Unfall gegeben und deshalb die dritte Bühne gestrichen wurde. Die sintflutartigen Regenfälle vom Vormittag haben aus dem Festivalgelände zudem ein unvergleichliches Schlammfeld produziert: Schuhe verlieren garantiert!
Wie schon mal erwähnt habe ich mich aber vor allem auf Die Fantastischen Vier und die Beastie Boys gefreut! Sonntag Abend, es dämmert, die Bühne steht Bereit, And.Ypsilon kommt auf die Bühne und bringt den Beat vom neuen Song: Mission Ypsilon.
Dann geht’s los und zwar mit viel Energie quer durch das Fanta4 Repertoire, spätestens bei “Was Geht!?” gibt’s kein halten mehr: Das Heimpublikum der Fantas geht voll ab! Ich mittendrin statt nur dabei die coole Show am geniessen
Als letzte Band dann die Beastie Boys. Was als erstes aufgefallen ist: “Wow sind die alt geworden!!!” aber wer jetzt glaubt die lassen sich deshalb unterkriegen liegt komplett falsch
Body Movin’ - Intergalactic und natürlich Sabotage mit einer Power vorgetragen an der sich Herr Manson mal ein Beispiel nehmen könnte! Einfach genial
Kurzum lässt sich sagen, dass das Openair Southside wiedermal ein voller Erfolg war. Und wieder mussten wir feststellen, dass man in Deutschland mit einer Schweizerflagge am Zelt ständig nach Weed gefragt wird: “ääähh… ihr seid doch Schweizer oder?” - “NEI MI HÄND KEI GRAS!”. Da hilft auch kein “nach Weed fragen verboten” Schild.