Archive for the ‘Reisen’ Category

Back and black

Thursday, April 3rd, 2008

Ich bin wieder zurück, habe meine Umlaute wieder auf dem Keyboard und das Wetter ist wieder grau in grau. Seltsames Gefühl wieder zuhause zu sein, es kommt mir vor als ob es erst gestern gewesen wäre als ich alle Reisevorbereitungen getroffen habe. Doch es ist schön wieder da zu sein, mein schön grosses Bett, Klamotten aus dem Schrank, Badewanne und natürlich alle meine Freunde und Familie!

Ich weiss, nach Plan wäre ich jetzt eigentlich in Sri Lanka und würde weiterhin schön hohe Temperaturen geniessen. Doch die Reise nach Sri Lanka habe ich aus diversen Gründen abgesagt, bzw. auf später verschoben. Kann euch das gerne mal bei einem kühlen Bier erzählen.

Die letzten Tage meiner Reise habe ich also in Singapur und Malaysien verbracht. Singapur, das Monaco des Osten, ein Paradies für “Carspotters” und Shopping ist Volkssport. Doch was Shopping betrifft, ist Bangkok meiner Meinung nach weiterhin unschlagbar. Dann gab’s noch einen kurzen Abstecher nach Malaysien, denn ganz in der Nähe arbeitet Gilbert, ein alter Freund meines Vaters, in einem Golf Resort. So konnte ich noch die Gelegenheit nutzen und ein paar Golf Lektionen zu haben. Dabei habe ich zwei Dinge gelernt, erstens bin ich kein Golfnaturtalent und zweitens ist Golf nicht meine Sportart. Vielleicht mal zum Zeitvertreib einige Bälle auf der Driving Range schlagen, warum nicht, aber sonst… näh, vielleicht wenn ich 40 bin.

Jetzt bin ich wieder da, in der Kälte und allzeit bereit mit euch ein Bierchen oder zwei zu trinken! In den nächsten Tagen werde ich erstmal alle meine Erlebnisse verarbeiten. Rückblickend war’s nicht nur extrem kurz sondern auch äusserst vielseitig. Grossstädte, Tempel, Dschungel, Strassenparaden, Strände, Korallenriffe, Mantarochen, Segeltouren, Parties,  Sportanlässe, Sandwüesten, Dünen, Surfen, Bergseen, Gletscher, Riverraften, Skydiven, Vulkane, heisse Quellen und und und und und, aber vor allem viel viel Sonne!

Ich bin zurück und immernoch der alte, aber massiv dunkler und auch sonst irgendwie besser als vorher ;)

“Keep moving”

- Ranil

Das Ende naht

Monday, March 24th, 2008

Ich bin inzwischen in meiner letzten Station in Neuseeland angekommen: Auckland. Zu Auckland kann ich nicht viel mehr sagen als das es mich etwas an Basel erinnert: ziemlich Industrielastig, nicht sehr attraktiv, relativ oede und es hat ein grosses Gebauede das niemand so wirklich interessiert ;)

Davor habe ich aber wie geplant noch bei den Poor Knights Islands getaucht. Es war wirklich hervorragend, meine zwei bisher schoensten Tauchgaenge (mal von der Mantasichtung abgesehen, die ist ohnehin ausser Konkurrenz). Zugegeben 92.- pro Tauchgang ist relativ viel, sehr viel sogar, aber es war’s wirklich wert. Eine Sichtweite um die 40m und alles ist voller Stachelrochen. Normalerweise sieht man die Stachelrochen irgendwie im Sand rumliegen. Nicht hier, hier schwimmen die munter umher, kriechen aus den diversen Hoehlen hervor und alles ist voller kitschig gruenen Grasflaechen, sieht super aus. Die hohen Preise  rechtfertigen sich insofern, dass die hier das beste Material vermieten, das ich bisher erhalten habe. Zweiteiler 7mm Anzug, neue BCDs, Geraeteflossen, Tauchcomputer, Lampe… alles was man sich so wuenscht. Dazu gibt’s noch einen schoenen Cruise um die Poor Knights, inklusive Fahrt durch die diversen Tunnels und grossen Hoehlen.

Neuseeland, eine wunderschoenes Land das, wie ihr in diesem Blog gelesen habt echt alles bieten kann. Bergseen, Straende,Gletscher, Regenwald, Vulkane, Surf, Skigebiete und und und man hat in so fast jeder Ortschaft die Moeglichkeit von einer Bruecke oder einem Flugzeug zu springen. In jedem Fluss, See oder Bucht wird bestimmt irgendwo eine Jetboat-Fahrt angepriesen. Alles was irgendwie Outdoor ist, ist hier unschlagbar geil.

Doch etwas haben die Kiwis einfach noch nicht ganz gelernt. Das Nachtleben hier ist extrem lahm. Clubs wie wir sie kennen, existieren hier so gut wie gar nicht. Das hoechste der Gefuehle ist so etwas wie unser ZicZac oder Nelson. Teilweise wird zwar wirklich coole Musik gespielt, aber der Kiwi Ausgang laeuft in etwa so ab.

Sich zuhause moeglichst guenstig die Birne zuschuetten, danach in irgendeine Bar oder “Club” sich noch weiter zuschuetten und dann um ca. 1Uhr frueh nach Hause gehen und das war’s dann.

Die einzigen zwei Orte in denen das nicht ganz so ablief war in Dunedin (Studistadt) und in Queenstown (Touristadt).

Ueber den Kiwi Akzent koennte ich natuerlich auch Baende erzaehlen, mehr sogar als ueber den Aussie Akzent. Das Problem ist nur das es nicht so einfach geschrieben werden kann. Ich werde euch das bald live vorplappern … “oi sweet as bro… s’good…aye?! Sorted!”

“Jump down a bridge, raft down a river and drink a beer that tastes like water: Haere Mai in New Zealand!”

- Ranil

Nordland im Suedland

Wednesday, March 19th, 2008

Neben meiner taeglichen “Verkrampfung” was die Gebaeckverfuegbarkeit hier betrifft, bin ich noch an den noerdlichsten Spitz von Neuseeland gereist, dem Cape Reinga. Die Maoris glauben, dass die Seelen der verstorbenen hier in die weite Welt abdriften. Wenn man beim Leuchturm steht und hinaus in die Meere (es sind tatsaechlich zwei, die Tasman Sea kollidiert hier mit dem Pacific Ocean) blickt, hat man wahrlich ein echtes “end of the world” Gefuehl.

Cape Reinga Ninety Mile Beach

Die naheliegende Ninety Mile Beach (die eher 64 mile beach heissen muesste) ist nicht anders als die Ostkueste von Fraser Island, aber trotzdem schoen und irgendwie beruhigend.

Heute bin ich noch auf einen kleinen Segelturn in den Bay of Islands um die See etwas zu geniessen. Die Bay of Islands sind an sich bei weitem nicht so spektakulaer wie sie angepriesen werden, doch es ist allemal schoen und der Segeltrip war cool. An Seilen rumziehen, an Kurbeln rumkurbeln, Knoten knoten, am Steuerrad rumdrehen, im Meer plantschen, auf einem Boetchen paddeln (Bubi spiele, Bubi gsund!)

Jetzt geht’s wieder nach Sueden, nach Whangarei, um die Poor Knights Islands zu tauchen. Vom Meister Jacque Cousteau, als einer der Welt Top10 Tauchplaetze bezeichnet. Freue mich wieder etwas Pressluft zu schnuppern.

- Ranil

Brotnot

Monday, March 17th, 2008

Da ich die letzten Tage leider etwas krank war und ich deshalb, nach dem Surfen in Whangamata, nicht besonders viel gemacht habe, dachte ich ich laestere mal ueber einige Dinge die mir waehrend meiner bisher 4 Monatigen Reise aufgefallen sind. Eigentlich moechte ich mich dabei auf etwas fokussieren. Es kommt (normalerweise) in vielen verschiedenen Varianten, Formen und Farben. Es gibt duennes, langes, dunkles, helles, gezwirbeltes, gezopftes… ja genau, ich rede von Brot. Brot hier unten kommt immer nur in einer Form: “eckige Pampelkacke”.

Wenn ich lese wie sie die “eckige Pampelkacke” anwerben: “Freshly Baked”, “Quality Bakers”, “Naturally Fresh” kann ich nur Mugatu aus Zoolander zittieren “They are all the same!!!” Wer nun glaubt das es bestimmt viele Baeckereien gibt die richtiges Brot verkaufen liegt leider falsch. Der Unterschied zwischen der eingepackten Pampe im Supermarkt und dem Brot aus der Baeckerei ist nur der Preis und dass das “Brot” in der Baeckerei nicht vorgeschnitten ist. Jep, es hat sogar Toastbrot-Form!

Meine Theorie ist, dass die hier kein Mehl verwenden, sondern ein Lenor-Perwoll gemisch damit das “Brot” schoen weich wird und es voller stolz mit “Super Soft” angeschrieben werden kann. Mal im ernst, wer will Supersoft Brot??? Supersoft bedeutet, dass man die ganze “eckige Pampelkacke” mit einer Hand auf die groesse eines 2×4 Legosteins zusammendruecken kann… *yammi*

Brotkacke im Supermarkt

Seufz… ich habe euch die letzten Monate immer wieder von wunderbaren Erlebnissen berichtet. Es war mal an der Zeit ueber etwas herzuziehen das mich seit Monaten frustriert. Wenn ihr mir bei meiner Rueckkehr also eine Freude bereiten moechtet (nebst Praesenz natuerlich) dann bringt mir ein Stueck Migros Nussbrot, ein Toni Yoghurt und ein Glas Migros Eistee. Aaaaaaaaaaahhh… ich wuerde morden um das hier zu kriegen!

In diesem Sinne: “Come to where the food culture is… or not”

- Ranil

Kia Ora Everybody

Tuesday, March 11th, 2008

Ka mate, ka mate! ka ora! ka ora!
Ka mate! ka mate! ka ora! ka ora!
Tēnei te tangata pūhuruhuru
Nāna nei i tiki mai whakawhiti te rā
Ā, upane! ka upane!
Ā, upane, ka upane, whiti te ra!

Wie vor und nach dem 11. September gibt es jetzt vor und nach dem Skydive ;) Also, nach dem Skydive bin ich weiter nach Rotorua um mir tourimaessig etwas Maori Cultural Experience reinzuziehen ohne dabei natuerlich den beruehmten Ka Mate Haka auszulassen. Fast noch wichtiger aber war, dass ich mir ein leckeres Hangi (mit vieeel Fleisch) goennen durfte *yammi*

Maori Girl Wai-O-Tapu

Rotorua gilt bei vielen Kiwis als “Stinkstadt”, das liegt daran das Rotorua umringt ist von heissen Quellen und Geysiren (der Vogelzuechter haette seine helle freude) Ich hab das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland besucht, mit verschiedensten Arten von heissen Quellen: blubbernde, brodelnde, qualmende, stinkende, starkstinkende, gruene, braune, schwarze, rote… alle nicht zu baden geeignet, da sie so um die 70 Grad heiss sind ;)

Raglan Raglan

Da ihr alle immer wieder vom Snowboarden redet (und mir das jedesmal ein Stich ins Herz jagt) bin ich inzwischen in Whangamata, die fuer mich idealen Wellen am geniessen HA! Davor habe ich noch einen kurzen Abstecher nach Raglan gemacht um auch da etwas zu surfen, aber vor allem um den Pros, bei einer der weltlaengsten Wellen zuzusehen, und den schoenen Sonnenuntergang zu geniessen.

“Stand up and surf”

- Ranil

Gone in 60 seconds

Friday, March 7th, 2008

Wenn man in einem Hostel in Taupo an die Reception geht und sich etwas umsieht kommt unweigerlich die eine Frage: “do you wanna jump out of a plane today?” Ein kurzer Blick aus dem Fenster, blauer Himmer, leicht bewoelkt. Es gibt also nur eine Antwort: “hehehe, sure, why not!?”

Zack, keine paar Stunden spaeter gehts schon los und man wird von einer Limo (die ehrlich gesagt schon bessere Zeiten gesehen hat) abgehohlt und zum Flughafen von Taupo gebracht. Es gibt drei Skydive Operators hier und die werfen pro Jahr ueber 30000 Leute (Quelle: Lonely Planet) aus dem Flugzeug. Das macht das Skydiven hier zu einem der guenstigsten Orte der Welt. So hab ich mich fuer laeppische 315 NZD (etwa 260 SFr) aus dem Flugzeug werfen lassen und das nicht etwa von den klassischen 12000 ft. Noup, von 15000 ft, das eine Freifallzeit von 1 Minute gewaehrleistet. Harr Harr!

Beim ZHW Skydive Event letzten Sommer hab ich die Chance nicht genutzt und hier konnte ich es deshalb kaum erwarten endlich das Freefall feeling zu erleben. Also rein ins “Gstaeltli” ab in das haessliche Miniflugzeug und hoch auf 12000 ft wo die erste Ladung Skydiver abspringt. Luke auf, Adeeeeeeee, Luke zu. Weiter auf 15000 ft, zur Sicherheit noch Sauerstoffmaske montiert. Luke auf, der Wind blaest um die Ohren, es ist kalt, man hat eine geniale Aussicht ueber Lake Taupo und das Central Plateau. Zur Luke kraxseln, auf die Kante sitzen, Kopf und Beine nach hinten: krumm wie eine Banane. Dann 3… 2… 1… waehrend dem ganzen Flug hab ich mir vorgenommen beim Austieg ein lautes “Adeeeeee” zu bruellen. Doch darin hab ich klaeglich versagt. Die ersten 5 Sekunden: unbeschreiblich, die Beschleunigung (ca. 9.81 ms/s^2 wuerden einige vielleicht sagen, stimmt auch) das ist wie wenn kurzzeitig alle Sinne komplett aussteigen, der Koerper wird mit jeder Naturdroge die in uns steckt vollgepumpt und sobald man realisiert hat das man durch die Gegend faellt gibt’s nur noch eines zu sagen: “YEAH FUCKING YEAAAAAAHH!!!!!!!!!!!!! YEEEEEEEEEEEHHAAAAAAA” unbeschreiblich, echt unbeschreiblich. Man muss es erlebt haben um sich auch nur ansatzweise vorstellen zu koennen was das fuer ein Gefuehl ist.

Nach 60 wunderbaren Sekunden war dann der groesste Spass auch schon wieder vorbei und ich durfte im Schirm haengend das geile Panorama rund um Lake Taupo in vollen zuegen geniessen. Unten angekommen waehre ich am liebsten gleich wieder in den naechsten Flieger eingestiegen und nochmals gesprungen.

Oh gott, wenn ich mir den ganzen Sprung nochmals Revue passieren lasse will ich gleich nochmals, aber ich will ja nicht als kompletter Adrenalin Junkie enden :D

@Daenu: ich kann sehr sehr sehr sehr sehr seeeeehr gut verstehen warum du dich regelmaessig aus einem Flugzeug jagst.
@Matt: du siehst ich wollte nicht wirklich das Fischen ansprechen ;)

Fallende Gruesse
Ranil

In the lands of Mordor

Wednesday, March 5th, 2008

“The veiling shadow of the East takes shape”, so heisst es. Korrekterweise muesste man sagen: “dark clouds in the centre” zugegeben, gibt weniger her und ergibt in der Geschichte um Mittelerde wenig Sinn. Trotzdem, Mordor und Mount Doom liegen im sogenannten Central Plateau, einem vulkanisch aktiven Gebiet inmitten der Nordinsel. Der Tongariro National Park: ohne Zweifel erkennbar warum Peter Jackson diesen Ort als Schauplatz fuer Mordor gewaehlt hat. Oft wolkenbehangen, duester, ein leicht schwefliger Geruch haengt in der Luft. Alles wirkt tot, als ob die Vulkane sagen moechten: “piss off!”

Mount Doom Tongariro National Park

Nichtsdestotrotz ist der Tangoriro National Park mit seiner Crossing Wanderung einer der beliebtesten One-Day Walks in Neuseeland und spektakulaer ist es auch. Ueber felsiges Gestein geht’s vorbei an Mount Doom (aka Mount Ngauruhoe), grossen Kratern, vulkanischen Seen und aufsteigenden Rauchschwaden. Immer auf der Hut vor den sehr starken, bissig kalten Winden.

Ein grosses Respekt an dieser Stelle an Frodo und Sam, die das ohne Schuhwerk und Windstopper gemeistert haben ;)

Inzwischen hab ich Mordor bereits wieder verlassen und bin in Taupo. Taupo ist vor allem fuer eines bekannt, man sagt sogar das es die Welthauptstadt dieser Aktivitaet sei. Wer als erstes erratet was ich heute Nachmittag vorhabe, bzw. wovon der naechste Post handeln wird, kriegt… hmmm… “keis an grind?” ;)

Wie ihr seht hab ich wiedermal ein paar Fotos online gestellt. Ich moechte an dieser Stelle anmerken, dass beim Sonnenuntergangsbild NICHTS veraendert wurde, ich habe nicht einmal mit dem Weissabgleich gespielt, das war echt so rot.

“Adeeeeeeeee”

- Ranil

Windy Wellington

Saturday, March 1st, 2008

So, ich bin, oder besser war, nein ich bin definitiv noch in Wellington, aber schon bald auf dem Weg weiter nach Norden in Richtung New Plymouth. Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich die letzten paar Tage in Wellington verbracht habe um wie gesagt wiedermal etwas Stadtgroove zu geniessen.

Wellington ist ein cooles (Haupt)staedtchen, mit vielen vielen kleinen Laeden und Shops an jeder Ecke. Was mir vor allem gefaellt ist, dass hier nicht die grossen Ladenketten die Vorherschafft haben sondern, dass es noch viele unabhaengige Shops und Restaurants hat. Ebenfalls in Wellington ist das “Te Papa” das Museum von Neuseeland. Ein (so finde ich) extrem haessliches Gebaeude das aber ein schoenes und vielfaeltiges Museum beherbergt. Das praktische: der Eintritt ist frei ;)

Genausowenig wie ich Melbourne nicht verlassen konnte ohne ein Australian Open Spiel zu sehen, so wenig darf ich in Neuseeland ein Rugby Union Spiel verpassen. Deshalb hab ich am Freitag die Chance gepackt und mir ein Spiel der Super14 Serie reingezogen: Hurricanes vs. Chiefs. Das Westpac Stadium war zwar leider nicht voll gefuellt doch ich und Gareth (ein Rugby spielender Ami vom Hostel) hatten nichtsdestotrotz eine coole Zeit im Stadion. War ein interessantes Spiel mit dem ein oder anderen Try und auch sonst war es mal eindruecklich zu sehen wie 30 Kleiderschrankgrosse Kiwis dem Oval nachrennen. Zum schluss haben die Hurricanes, das Heimteam, das Spiel klar gewonnen.

Jetzt gehts fuer mich weiter noerdlich der Sonne entgegen.

PS: Fotos von Wellington gibt’s leider keine mit diesem Post, da die Kiste sich weigert meine Kamera zu erkennen. Ihr verpasst aber nicht viel. Es hat haeufig geregnet und ich bin sowiso nicht begabt Staedte zu fotografieren.

Beach Bum

Wednesday, February 27th, 2008

Gerade noch in auf einem Gletscher rumgekrakselt (Ist das rein schweizerdeutsch? Wenn nein, wie schreibt man das?) und dann wieder an einem Strand rumgehaengt. So schnell kann das hier gehen.

Ich war die letzten Tage in Nelson, dem Sprungbrett zum Abel Tasman Park. Sehr bekannt fuer all die Sea-Kayak wuetigen die sich die Kueste hochpaddeln wollen. Darauf hatte ich aber keine Lust und habe mir deshalb ein Aquataxi in eine der Buchten gegoennt um einfach mal abzuchillen, am Strand zu liegen und den dritten Teil des “Hitchhiker’s Guide” fertig zu lesen. Wie in Thailand, nur mit einem anderem Buch in der Hand und mehr Sandflies. Nach dem Sonnenbad (ich glaube nicht, dass meine Haut noch dunkler werden kann als jetzt) gings auf eine 6 stuendige Wandertour durch den Regenwald, zurueck zum meinem fahrbaren Untersatz (das Auto, nicht das Aquataxi)

Abel Tasman Park Abel Tasman Park

Waehrend dem Dschungellauf gab’s immer mal wieder einen Blick auf die wunderschoene Kueste mit den zig Buchten und wunderschoenen Straenden. Echt schoen, sehr schoen sogar, mit Wow-Effekt also.

Jetzt bin ich inzwischen auf der Nordinsel angelangt, in Wellington um genau zu sein. Endlich endlich mal wieder eine Stadt die sich auch so nennen darf. Horray, das Zentrum besteht aus mehr als nur 2 Strassenblocks ;) die Landidylle ist zwar schoen und gut, aber als fast Betonkind brauche ich zwischendurch einfach wiedermal den Stadtgroove. Den werde ich mir bestimmt noch bis Sonntag reinziehen. Ich will ja schliesslich noch das Wellingtoner Wochenende erleben.

“So long and thanks for all the fish”

- Ranil

Gletscherland

Thursday, February 21st, 2008

Man hoert immer, dass Neuseeland so ziemlich alles zu bieten hat das man sich vorstellen kann. Bis jetzt ist mir das nie so richtig aufgefallen, doch die Fahrt von Wanaka an die Westkueste hat mir eindruecklich gezeigt was damit gemeint ist.

Lake Hawea West Coast

Rund um Wanaka und Queenstown erinnert vieles sehr an unsere huebsche Schweiz. Huebsche Seen zwischen eindruecklicher Bergkulisse. Bei der weiterfahrt in Richtung Westen durch das Gebirge, kann man eine Veraenderung in der Vegetation wahrnehmen. Ploetzlich tadaaa hat man das Meer vor sich und man hat das Gefuehl irgendwo in den Tropen zu sein: dichte Regenwaelder und schoene Straende. Faehrt man weiter richtung Inland (etwa 10min) hat man ploetzlich einen eindruecklichen Eisklotz vor sich. Ein Gletscher zwischen Regenwaeldern, klingt seltsam, ist es auch, ist aber so :)

 Franz Josef Glacier Franz Josef Glacier

Heute habe ich eine Tagestour in den Franz Josef Gletscher unternommen. Mit Blech an den Fuessen gings hinein in die eisige Gletscherwelt. Vorbei an coolen Klippen, durch enge Tunnels aus Eis hoch auf den Gletscher um die schoene Aussicht ueber das Tal zu geniessen. Der Franz Josef Gletscher ist uebrigens einer der schnellsten der Welt und legt an den steilsten Passagen bis zu 5m pro Tag zurueck. Im grossen und ganzen bewegt er sich etwa 20cm pro Tag.

Was rede ich da lange, zieht euch einfach die Fotos rein und macht auch selbst ein Bild. Ja ich bin heute etwas schreibfaul, aber mal ehrlich, ihr seht euch ja ohnehin immernur die Fotos an ;)

“Eis ist nass”

- Ranil