Archive for the ‘Reisen’ Category

Weiter geht’s

Tuesday, February 19th, 2008

Erinnert ihr euch noch, dass ich gehofft habe, dass wenn ich auf den Ben Lomond Summit laufe (man kann schon fast sagen klettere) schoenes Wetter ist? Naja, das ging so ziemlich derb in die Hose! Ich hatte eine wunderpraechtige Sicht von etwa 20m :) die truebe Suppe hat mich etwas ans Tauchen in Koh Tao erinnert ;) Naja, ein geiles “i did it” Gefuehl gab’s trotzdem.

Nach ein paar Partyabenden in Queenstown bin ich nun schon seit ein paar Tagen in Wanaka. Ein weiteres kleines Staedtchen an einem weiteren wunderschoenen See zwischen den Bergen. Hier hab ich mir die Freiheit genommen, ein Bike zu mieten und etwas rumzuradeln. Dabei hab ich wiedermal gemerkt wie gern ich doch eigentlich bike (man beachte das eingedeutschte Verb) und mir fest vorgenommen zuhause wieder etwas mehr aufs Velo (ich weigere mich das Wort Fahrrad zu benutzen) zu steigen. Jawohl!

Nebst sportlichen Aktivitaeten gibt’s in Wanaka auch noch etwas Gehirnjogging. Hier gibt’s ein witziges… aeh what ever… es heisst jedenfalls PuzzleWorld. Mit lustigen Illusionen, schraegen (woertlich) Zimmern (so a la Sam’n'Max im Mystery Vortex) und einem grossen Labyrinth. Ein idealer Platz um mal etwas rumzubloedeln.

Bald geht’s weiter zu den Gletschern an der Westkuest, ich werde euch auf dem laufenden halten.

Ach und uebrigens, es ist endlich wieder schoenes Wetter!!! Keine Wolke weit und breit. Aber seht euch doch am besten die Fotos an, nun endlich auch mit Schaf ;)

“Immer frisch bliibe!”

- Ranil

River Surfing

Friday, February 15th, 2008

Heute war’s so weit, Queenstown ist bekannt fuer all die extremen Aktivitaeten: Bungy, Canyon Swing, Jetboat, Skydive, Canyoning, Rafting und River Surfing. River Surfing ist eigentlich nichts anderes als sich mit Bodyboard und Flossen bewaffnet in einen Fluss zu stuerzen :) klingt cool oder? Ist es auch und vor allem verdammt anstrengend!

Damit man in den Stromschnellen die stehenden Wellen surfen kann muss man naemlich mit voller Kraft gegen die Stroemung paddeln und selbst dann muss man noch das richtige timing haben. Ich hab’s leider nicht geschafft eine Welle richtig zu surfen, ich war immer einen Tick zu spaet. Nichtsdestotrotz war’s eine coole Erfahrung. Im Gegensatz zum Rafting ist man naemlich mittendrin statt nur dabei und muss sich mit “duck dives” durch die Stromschnellen kaempfen. Dann hat man wieder die Chance mit vollgas auf eine Stromschnelle zuzuschwimmen leicht abzuspringen und ein Rolle zu drehen. Die Hauptdevise dabei: sich immer Brav an das Board krallen, man will nicht in einer Stufe 4 Stromschnelle ohne Board rumgewirbelt werden ;)

Hat echt Spass gemacht und ich hab viel fuer’s Geld bekommen, immerhin waren wir ueber zwei Stunden im Wasser! Morgen moechte ich hier auf einen Huegel laufen um die schoene Aussicht rund um Queenstown zu geniessen. Hofft mit mir das es nicht Wolkenbehangen ist.

“SPLASH!”

- Ranil

Den Bogen gezogen

Thursday, February 14th, 2008

Lange ist’s her seit meinem letzten Post und einen weiten Weg hab ich seither hinter mich gebracht (Aussies wuerden jetzt nur lachen) So weit ich mich erinnern kann hab ich das letzte mal aus Oamaru berichtet. An dem Abend hab ich mir noch ein paar Pinguine vor die Linse gehohlt. Genauer gesagt den Yellow-Eyed Penguin, einer der seltensten der Welt. Schraeg ist nur, dass es entlang der Kueste immer wieder Kolonien gibt (zwar sehr kleine) und man als ignoranter Touri ;) manchmal das Gefuehl kriegt das die das nur sagen damit’s etwas besser klingt.

Yellow-Eyed Penguin Moeraki Boulders

Danach ging’s dann weiter an den Moeraki Boulders vorbei. Eine witzige Steinformation am Strand: kugelrunde Steine die aussehen wie grosse Dinosauriereier. Dann auf nach Dunedin, der steilsten Stadt die ich kenne. Ich hab immer gedacht Lausanne sei muehsam steil, aber in Dunedin muesste man am Stadtrand eigentlich eine Bergsteiger Ausruestung erhalten um zurecht zu kommen! Auf der Otago Peninsula bei Dunedin gab’s dann noch ein paar Albatrosse beim Segeln zu bewundern, echt Majestaetisch (aber kleiner als ich mir die vorgestellt hab) In Dunedin hab ich im Hostel noch einen Franzosen getrofen mit dem ich dann via Invercargill weiter nach Te Anau gereist bin. Auf dem Weg gab’s einige coole Spots an denen wir gestoppt sind und etwas Energie getankt haben. Zwischen Invercargil und Te Anau, musste ich wegen einem Schild beinahe ein Vollbremsung ziehen: “Monkey Island” *lol* da musste ich einfach anhalten :D keine Ahnung warum der kleine Hubel im Meer so heisst aber “wayne”

The Catlins Milford Sound

Nach Te Anau bin ich vor allem um mir das Fiordland von Neuseeland reinzuziehen (hab keine Slartibartfast Unterschrift gefunden). Deshalb hab ich da auch eine kleine und sehr anstrengende Sea-Kayaking Tour unternommen. War ziemlich cool und dank etwas Wellengang war’s nicht ganz “grossmueaetimaessig”. Jetzt bin ich in Queenstown, der Adrenalin Hauptstadt von Neuseeland. Mal schauen was ich hier unternehme :)

“Die millionen Schafe hier im Land machen mich seltsamerweise immer hungrig”

- Ranil

Home sweet home

Friday, February 8th, 2008

Ahh, endlich wieder warm und sonnig :D puenktlich zur Abfahrt hat das Wetter gedreht und mich mit warmen Sonnenstrahlen willkommen geheissen. Erster Stop wie geplant der Lake Tekapo. Als ich nach der paar stuendigen Fahrt (nach Australien ist alles unter 10h fipifax) ueber den Huegel gekommen bin und den tuerkis blauen (oder gruenen, je nachdem) See gesehen habe hab ich im Auto laut “WOW!” gesagt.

Lake Tekapo Lake Tekapo

Ein wunderbarer See umringt von coolen Bergen, eigentlich wie bei uns, nur irgendwie anders. Klingt doof, is aber so. Im Hostel hab ich einen Aussie Typen (Andy) getroffen mit dem ich dann auf den umliegen Huegeln etwas herumgelatscht bin und die hammergeile Aussicht genossen habe. Mit ihm bin ich dann heute Morgen auch nach Mount Cook gefahren (dem hoechsten Berg in Neuseeland) um am Fuss des Berges einen weiteren kleinen Tages Trek zu unternehmen. In diesem Tal war es seeeehr sehr windig und ich musste ein paarmal aufpassen, dass es mich nicht in einen der Fluesse runterpustet. Doch dank meinen neuen Wanderpneus bin ich noch da *uebertreib*

Mount Cook Mount Cook

Ich bin jetzt wieder an der Ostkueste, genauer gesagt in Oamaru um mal zu schauen ob ich heute Abend ein paar Pinguine zu gesicht bekomme. Morgen plane ich bei den Moerakis vorbeizuschauen um dann weiter nach Dunedin zu ziehen.

Aber was rede ich da lange, zieht euch lieber die Bilder rein und kommentiert fleissig.

“Keep moving!”

- Ranil

@Matt: Din rucksack isch de hammer, ich bringe jedesmal wenni en packe meh zuegs dri (und nei, ich verluere noed jedesmal oepis ;) )

Welcome NZ

Tuesday, February 5th, 2008

Hi allerseits! Ich bin nun seit ein paar Tagen in Neuseeland, genauer gesagt Christchurch. Ein gemuetliches kleines Staedtchen mit coolen alten Haeusern und ueberall wimmelts von “All Blacks” Merchandise Laeden (ich nehm mal das wird’s ueberall in NZ)

Christchurch Christchurch

Aber das Wetter hier ist richtig *brrrrrrrrr* das Thermometer haelt sich irgendwo bei 16 grad… und fuer mich ist zur Zeit alles tiefer als 25 grad eine Tortur!! Aber egal, ich gewoehne mich bestimmt daran. Aber sobald die Sonne mal durch die nicht ganz dicke Wolkenschicht bricht wird’s angenehm warm. Also keine Panik auf der Titanic!

Ab morgen geht’s dann richtig los, ab da hab ich mir naemlich ein Auto gemietet, zu einem genialen Deal! Fuer 22.- pro Tag hab ich eine schoene grosse Familienkutsche nur fuer mich :D (war guenstiger als einen Kleinwagen zu mieten)

Der naechste Stop ist Lake Tekapo und dann gehts dann weiter Suedlich. Werde euch auf dem laufenden halten.

- Ranil

@Smi: Habe dir ein paar Fotos vom A380 online gestellt :)

Bye Bye OZ

Thursday, January 31st, 2008

Meine Zeit in Downunder neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Noch ein Tag und dann gehts noch naeher an die Datumsgrenze und noch weiter suedlich: Neuseeland! Auf der einen Seite bin ich etwas traurig, dass ich Australien verlasse, denn ich hatte eine wirklich gute Zeit hier und immens viel gesehen und erlebt. Auf der anderen Seite freue ich mich riesig auf das Maori Land, da ich genau weiss, dass ich da mindestens genau so viel erlebe und genau so viel sehen werde, ohne dabei australische Distanzen ueberbruecken zu muessen. Zieht euch mal dieses Bild rein und rekapituliert was ich alles in weniger als zwei Monaten gemacht habe :)

Wie ihr vielleicht anhand der neuen Fotos auf Flickr bemerkt habt bin ich wieder in Sydney und lasse meinen Aussie Aufenthalt in der wunderpraechtigen Grossstadt ausklingen. Heute hab ich mich auf “Insiderrat” hin zum Taronga Zoo begeben. Ist wirklich ein sehr schoener Zoo und die Aussicht ueber die Stadt von da “is very nice, i like”.

Es ist also Zeit den Aufenthalt hier mit ein paar Worten abzurunden.
Australien, ein sehr bieriges Land, zig gute und zig langweilige Biere gibt’s und vor den Bars und Clubs stehen teilweise so viele Tuersteher wie bei uns an einem Fussballspiel. Im Winter (ihrem Sommer) laeuft in jeder Bar Cricket und im Sommer (ihrem Winter) proleten alle zu Aussie Rules Football rum. Australier sind Sportvernarrt und sie fiebern mit allem mit was australisch ist, voellig egal ob sie die Person eigentlich gar nicht ausstehen koennen (Lleyton Hewitt) oder keine Ahnung von den Regeln haben (Fussball).
Doch so bierisch das Land auch ist: wer in einem Park gemuetlich ein Bier trinken will riskiert eine saftige Busse plus (fast noch schlimmer ;) ) Beschlagnahmung des fluessigen Goldes, denn trinken in der Oeffentlichkeit ist hier ein “no go” (wie businesshaft ich das wieder formuliert habe)
Etwas anderes spezielles, die Aussies haben bekanntlich einen etwas schraegen Slang, vor allem wenn man sich weiter von den Staedten entfernt. Dann klingen ploetzlich diverse Worte voellig identisch wie z.B. lake & like, bake & bike, make & mike usw. Das heisst wenn ich meinen Namen buchstabiere, schreiben die hier jedesmal Ranal, wie nervig. Wenn man sie darauf anspricht gibt’s immer die gleiche Antwort: “hey i never realized that… but you’re right” *lol*

Morgen in Manly Beach nochmals etwas Aussie Strandleben geniessen und am 2. Februar geht’s ab auf die Suedinsel!

- Ranil

PS: Ich hab mir in Melbourne uebrigens noch “Sweeney Tod” reingezogen. Hier meine Kurzrezession: blutruenstig geiles Tim Burton typisch duesteres Musical mit Johnny Depp, was will man mehr?

Groovie Groove

Monday, January 28th, 2008

Ja, ich lebe noch. Tut mir leid, dass es etwas still um mich geworden ist. Ich bin immernoch in Melbourne, mein Cousin ist inzwischen zurueck aus Sri Lanka, es gibt viel aufzuhohlen seit wir uns das letzte mal getroffen haben.

Was hab ich sonst in Melbourne gemacht? Vieles und doch gar nichts :) etwas Shopping (allzuviel kann ich ja leider nicht einkaufen da ich nicht alles mit mir rumschleppen kann) leckere Restaurants ausprobiert, mir die Halbfinal Spiele der Frauen in der Rod Laver Arena reingezogen und auf Grossleinwand deprimiert zugeschaut wie Sportidol Roger Federer vom OZ Open Sieger degradiert wurde und gestern ein bischen Squash gespielt. Natuerlich hab ich auch das verlaengerte Australia Day Wochenende kraeftig gefeiert, dabei diverse Melbourner Clubs abgecheckt und nach langem wiedermal gute Hip Hop Parties genossen.

Flinders Station Melbourne Southbank

Bald geht’s wieder zurueck nach Sydney fuer ein paar Tage und am 2. Februar gehts ab ins Kiwi Land. Den Lonely Planet hab ich schon gekauft und ich freue mich auf etwas Natur Erlebnisse und ich bin bereit den Haka zu lernen ;)

- Ranil

Melbourne

Monday, January 21st, 2008

Ich bin nun schon einige Tage in Melbourne, das heisst es ist Zeit euch mal etwas von dieser Stadt zu erzaehlen. Wenn Sydney Muenchen ist: wunderschoen anzusehen und etwas snobbig… dann ist Melbourne definitiv Berlin: weniger attraktiv, etwas rauher und in vielen Ecken und Winkeln versteckt sich etwas geniales. Dank den Kumpels von Cousin Dhanushka und dem Lonely Planet darf man diese genialen Plaetzchen auch entdecken. Wie zum Beispiel die St. Jeromes Bar in einem Seitengaesschen das auf den ersten Blick nur irgendwelche Muelltonnen beherbergt. Auf den zweiten Blick sieht man dann eine coole Bar die einen kleinen verwinkelten Innenhof als “Dancefloor” nutzt, die drinks sind spottbillig und das Publikum angenehm schraeg :)
Ganz in der naehe eine coole Rooftop Bar die sich ab und zu in ein Openair Kino verwandelt. Als ich da war, stand “The Neverending Story” auf dem Programm, inmitten der Melbourner Skyline in Erinnerungen schwelgen und mit wildfremden Leuten prosten. Wie geil ist das denn bitte :)

Es heisst immer, dass man in Melbourne in einem Tag alle vier Jahreszeiten erleben kann. Als ich das gehoert habe, dachte ich nur: “jaja blablabla” doch es ist tatsaechlich so. Wenns am Morgen noch regnet und “kuehle” 18 Grad hat, heisst das noch lange nicht dass ein paar Stunden spaeter nicht jede Wolke verschwunden ist und man in 36 Grad vor sich hin schwitzt. Fuer mich hiess das bisher das ich bestimmt immer die falsche Klamottenwahl getroffen habe, ist anders auch gar nicht moeglich, ausser man hat immer die komplette Garderobe dabei ;)

Das Melbourner Partyleben ist ziemlich cool, was ich vor allem speziell finde ist, dass hier auch an einem Sonntag ziemlich viel los ist. So bin ich gestern mit Allan und Bhav zur Starbar gepilgert. Eine Bar in South Melbourne, ringsum ist gar nichts und es wirkt alles tot. Das einzige was auf eine Party hindeutet ist ein Schild auf dem steht “Melbourne’s best Sunday Session” und ein paar Tuersteher. Spaeter am Abend ist dann der zweistoeckige Club “graglet volle” und “the crowd goes wild” :D

Naechstes Wochenende ist Australia Day und Cousin Dhanushka kommt aus Sri Lanka zurueck. Grund genueg fuer mich meinen Aufenthalt hier in Melbourne noch etwas zu verlaengern. Schliesslich will ich ja auch noch ein Halbfinal Tennisspiel Live sehen.

“Strong Vibe!”

- Ranil

Australian Open

Saturday, January 19th, 2008

Gestern bin bin ich zum Australian Open beim Melbourne Park gepilgert. Fuer sehr sehr faire 29.- kriegt man naemlich einen sogenannten Grounds Pass. Damit kann man sich den ganzen Tag auf dem ganzen Gelaende frei bewegen. Einzige Restriktion: man kann nicht in die beiden grossen Arenen Rod Laver und Vodafone. Zumindest nicht in der Regel ;-) beim abendlichen Spiel zwischen Jarkko Nieminen und Mardy Fish hat’s ueber dem Margaret Court ploetzlich leicht geregnet. Das Spiel wurde daraufhin in die Vodafone Arena verschoben und wir hatten auch mit dem Grounds Pass zutritt! Geilo!

Was ich auch mehr als ueberraschend fand, war dass ich meine SLR Kamera verwenden durfte. Ich kann mich erinnern, dass das im Hallenstadion immer strikt verboten war. Hier ist die einzige Restriktion, dass das Objektiv keine groessere Brennweite als 200mm haben darf. Beim Fotografieren in der Vodafone Arena musste ich dann leider feststellen, dass mein Zoom zwar gut genug ist um die Spieler im Bild zu haben, die Blende von 5.6 aber leider doch etwas zu klein ist um wirklich gute Bilder zu machen. War aber auch vollkommen egal, denn ich bin nicht zum Australian Open um Fotos zu machen sondern um Weltklasse Tennis zu sehen. Wie die Spiele zwischen Mikhail Youzhny (14) und Ivo Karlovic (20), Elena Dementieva (11) und Shahar Peer (17), Nicole Vaidisova (12) und Ai Sugiyama oder eben dem sehr unterhaltsamen Spiel von Jarkko Nieminen (24) und Mardy Fish.

Den Knueller des Abends, oder besser gesagt der Nacht: Philipp Kohlschreiber (29) gegen Andy Roddick (6) hab ich mir dann noch vor dem Fernseher angeschaut, was fuer ein Spiel!!! Ich hoffe ihr habt das nicht verpasst, war mindestens so Spannend wie der 2007 Wimbledon Final zwischen Federer und Nadal.

Heute Abend geht’s dann dick in die Melbourner Partieszene, mal sehen was das so zu bieten hat. Falls ich mich noch an die Details erinnern kann gibt’s bestimmt einen Eintrag von mir ;)

“Advantage Ranil”

Sardinenbuechsenstyle

Wednesday, January 16th, 2008

So, ich bin inzwischen in Melbourne angekommen. Eine echt coole Stadt auf den ersten Blick. Allzu viel hab ich davon aber noch nicht gesehen, deshalb werde ich etwas spaeter ueber Melbourne berichten.

Dafuer gibt’s einiges ueber die Reise von Adelaide nach Melbourne zu berichten. Zuerst mal der Abschlussabend in Adelaide. Ich hab euch gesagt, dass Adelaide eine eher ruhige Stadt ist. Am Wochenende legt die Stadt ihren Schafspelz beiseite und zeigte eine bissigere Seite! Auf Hinweis einer Barlady (die mir den miesesten und seltsamsten Caipiroska ever gemixt hat) bin ich in einem echt geilen Electro Schuppen gelandet: Electric Circus. Man koennte sagen Adelaide’s Hive.

Am naechsten Morgen ging’s dann mit unserem Mietwagen ab richtung Melbourne. Doch zuerst mussten wir mal unseren Schock verarbeiten, dass wir nicht wie am Telefon abgemacht einen Mitsubishi Lancer, sondern einen mikrigen Hyundai Getz vor uns hatten. Vier Personen, inkl. Gepaeck in einem Auto der VW Polo Klasse. Dank Militaerphilisophie: “wenns noed mit gwalt gaht, gahts sicher mit no meh gwalt” hatte alles so einigermassen Platz und wir konnten unsere Reise antreten. Erster Stop Mount Gambier mit dem Blue Lake. Ein echt seltsamer See, der aus noch nicht bekannten Gruenden in den Sommermonaten Knallblau wird, seht selbst!

Hyuandai Getz Blue Lake

Da wir mehr als genuegend Zeit auf der Great Ocean Road hatten (minimum Automiete 4 Tage) habe wir entschieden noch einen kurzen Stop bei den Grampians zu machen. Ein kleines Gebirge im sueden Victorias mit einem Wanderweg auf hoechsten Berg des Gebirges (1000m) ….. uuuuuuuuuhh ;)
Am dritten Tag gings dann endlich auf die Great Ocean Road, vorbei an der “London Bridge”, den “12 Apostels” alles auf einer coolen Strasse direkt am Meer. Ich haette gemordet ein Cabio zu haben! Zur Great Ocean Road muss ich aber sagen, dass sie zwar sehr schoen ist, ich persoenlich die Kuestenstrassen in Korsika um einiges spektakulaerer fand. Was die Aussies als kurvig bezeichnen sehe ich eher als Autobahn ;-)

12 Apostels Great Ocean Road

Als Abschluss der Reise haben wir noch in Torquay gestoppt. Einem weiteren Surfmekka in Australien. Nicht nur weil Rip Curl, Reef, Quicksilver und wie sie alle heissen die Surfstadt ihre Heimat nennen, sondern auch weil hier der Surf ziemlich gut und vor allem gross werden kann! Wenn man aber nicht an den Strand mit den Killerwellen geht kann man auch als Rookie einige Wellen surfen. Ja, ihr ratet richtig. Ich konnte’s mal wieder nicht lassen und musste ein Surfboard mieten. Langsam aber sicher geht’s immer besser, ich kann bereits so ansatzweise Kurven fahren :)

Wie gesagt bin ich jetzt in Melbourne, in der Wohnung von Cousin Dhanushka und plane heute Abend ein Australian Open Match zu besuchen. Mal schauen ob’s klappt.

“Matchball”

- Ranil