Archive for the ‘Sport’ Category

In your face mother nature

Thursday, December 27th, 2007

Ich bin seit Weihnachten in Noosa, dem Surfer’s Paradise der Sunshine Coast. Seit ich hier bin muss ich aber leider feststellen, dass Noosa einem der beiden Namen nicht gerecht wird. Jep, seit ich hier bin regnet es und von Sunshine keine Spur. Doch wen juckt’s wenn Noosa als einer der besten Orte gilt um die Kunst des Wellenreitens zu lernen. Also los, Surflektion gebucht, Board gepackt und ab ins Meer!

In stroemendem Regen und gemaess Instruktor Chris, relativ hohen Wellen fuer den Anfaengerstrand, hiess es “paddel paddel paddel paddel… push, back foot, front foot… SURF!” und so war’s auch, nach einigen patzern konnte ich doch etwa in 40% der Faelle aufstehen und mich von der Welle zum Strand tragen lassen. Was fuer ein cooles Gefuehl!

Surfen ist der wohl anstrengendste Sport den ich kenne, ja das sagt der ueberzeugte Squasher! Ich bin sicher ich hab in den zwei Stunden gestern (Lektion) und den 5 Stunden heute (auf eigene Faust) etwa 20 Liter Wasser ins Meer geschwitzt :) Immer wieder brachen die Wellen ueber mich herein, wirbeln mich herum, wieder aufs Surfbrett krabbeln, weiter paddeln, noch eine Welle, man wird wieder vom Board geworfen. Nach etwa 15min paddeln hab ich’s dann jeweils geschafft hinter die Wellen zu kommen.

Dann heissts warten bis die coolen Wellensets kommen… und wieder paddeln paddeln paddeln paddeln: push, back foot: Splash :) weiter bin ich bei brechenden Wellen nie gekommen. Jedesmal als ich die Welle runter raste hat’s mir die Nase vom Board eingetaucht und mich natuerlich souveraen durch die Gegend geworfen. Ich werde halt haeufig etwas uebermuetig ;) Aber die schon gebrochenen Wellen konnte ich meistens baendigen. Zwar happerts noch mit dem kurven Fahren, aber hey, ist ja erst mein zweiter Tag!

Nach diesen zwei “Tagen” surfen, ist’s fuer mich keine Frage mehr warum die Surfer alle aussehen wie direkt aus dem Fitness Studio. Wie Chris, unser Instruktor, dessen Koerper man nicht mit einem “V” vergleichen kann sondern vielmehr mit einem “T”!! Mir fallen im moment fast die Arme ab und ich hab so was von Muskelkater in der Bauchregion. Mich graust schon der Gedanke morgen meinen Rucksack umzuschnallen um weiter nach Brisbane zu reisen.

Surf’s Up!

- Ranil

Voegel der Meere

Thursday, December 6th, 2007

Ich bin nun schon einige Tage auf Koh Phi Phi, dem bisher laengsten Stop meiner Reise und auch bisher der erste Stop bei dem ich mit Leuten laenger als zwei Abende verbracht habe. In der Zwischenzeit habe ich einige Tauchgaenge auf Koh Phi Phi hinter mir, 7 an der Zahl. Die Sicht ist zwar nach wie vor nicht so wie sie sein koennte aber die ca. 10 - 15m Sichtweite reichen allemal um die Unterwasser Flora und Fauna zu geniessen.Es gibt hier wahrlich viel zu sehen, viele viele Weich- und Hartkorallen, Leopardenhaie, Wasserschildkroeten, verschiedene Muraenen, Hummer, Angelfishes, Trompetenfische, Batfishes, Skorpionfische, Steinfische, Feuerfische, Barrakudas, Sepias, Schwarzspitzenriffhaie und und und. Ein Tauchspot ist hier jedoch besonders bekannt fuer Mantarochen. Lange hab ich mit Kim, einem Dive Instructor hier, gereded ob es sich lohnt die 1.5h Speedboat fahrt auf sich zu nehmen um evtl. Mantarochen zu sehen. Schlussendlich hab ich mich dann von Christoph (einer der Truppe mit der ich hier unterwegs bin) ueberredet die Kosten auf mich zu nehmen um nach Hin Daeng und Hin Muang zu fahren.

Heute war es dann so weit, nach einer holprigen Fahrt in die offene See, abtauchen und ins Blaue schauen. Hin Muang ist ein kleines Riff das vor allem mit violettfarbenen Weichkorallen bedeckt ist… ploetzlich kurz nach Tauchstart werden einige ganz unruhig. Et voila, was kommt ueber das Riff geflogen? Ein ca. 5m grosser Mantarochen! Mir stockte der Atem, in Filmen habe ich schon einige Mantas gesehen, aber ein echtes Exemplar vor meinen Augen zu haben ist etwas vom schoensten das ich bisher erlebt habe. Der riesen Unterwasseradler (anders kann man es nicht ausdruecken) schwebt wie ein Koenig ueber uns her, ganz langsam und unglaublich aesthetisch. Keiner bewegt sich und alle geniessen den Anblick. Der Mantarochen zieht sein kreise ueber unseren Koepfen, kommt naeher und naeher bis man das gefuehl hat das er uns alle mit seinem Riesenmaul aufsaugen moechte.

Insegamt vier verschiedene Mantarochen durften wir bestaunen, leider aber immer nur einer auf einmal. Viel mehr haette ich auch gar nicht verarbeiten koennen. Der Tauchplatz haette noch einiges zu bieten gehabt aber schlussendlich wurde alles auf den Mantarochen reduziert. Wenn ihr irgendwo seid und hoert es gaebe die Chance auf Mantarochen, kann ich nur empfehlen nutzt sie! Ich haette Stunden verbringen koennen um dem Tanz dieser wunderschoenen Tiere zuzusehen.

Mantarochen

Ich wuerde gerne noch weiter ueber erlebtes von der Insel berichten, doch im Vergleich zur Mantasichtung ist alles nur Pipifax. Deshalb hier noch ein kleines Bild (leider keines von mir) als Eindruck.

- Ranil

Highspeedmuskeln

Monday, October 15th, 2007

Rugby, ein Sport bei dem bestimmt keine “Nastüechli” verteilt werden müssen. Keine Schwalben, keine Diskussionen, kein Rumgejammer, keine Weicheier. Rugby ist wirklich eine beindruckende Sportart.

Die Spieler haben Nacken die so breit sind wie meine Schultern, und lassen ihre American Football pendants aus Übersee, wie Schuljungen aussehen! Doch die grossen Muskelpakete sind keineswegs langsam… bestes Beispiel: Brian Habana aus Süd Afrika.

Mehr Rugby gibt’s diesen Samstag: Das Rugby-WM Finale! Weltmeister England gegen WM Favorit Süd Afrika. Brian Habana wird bestimmt wieder ein paar geniale Versuche zum besten geben! Alles im DSF, ja die zeigen tatsächlich auch mal Sport, so neben halbnackten Quizladies und Poker.

- Ranil

Squashchief

Monday, September 24th, 2007

Squash ist keine Mediengerechte Sportart. Für die Kameras ist das Spiel ist zu schnell und der Ball zu klein. Doch ab und zu, jedes Schaltjahr mal, zeigen Fernsehsender in unseren Breiten ein paar Minuten der genialen Sportart. Wie zum Beispiel im gestrigen Sportpanorama (der wohl bünzligsten Sendung im Schweizer Fernsehen). In einer Serie über Sport-Talente wurde ein Bericht über Nicolas Müller gezeigt. Der neue, erst 18 jährige, Squash Schweizermeister!

Vielleicht schafft er es ja, dass neben Thierry Lincou & Gregory Gaultier, noch weitere Festland Europäer an die Spitze des PSA-Rankings klettern. Es würde bestimmt helfen der einstigen Popularität von Squash auf die Sprünge zu helfen. An selbstvertrauen, dass manchmal fast arrogant rüberkommt, mangelt’s ihm jedenfalls nicht. Wer kann’s ihm vergönnen wenn man schon mit 13 unter gleichaltrigen die Nummer 1 von Europa ist.

Bericht über Nicolas Müller // Highspeed Ballwechseln zwischen Thierry Lincou und Ramy Ashour (noch so nebenbei)

- Ranil

Dopage de France

Sunday, July 29th, 2007

Entschuldigt, ich meine natürlich Tour de France! Glückwünsch an Alberto Contador zum Gesamtsieg. Hiermit möchte ich noch meinen Beitrag zum Abschluss der Tour de France 2007 leisten.

mit EPO chasch’s nöd besser…

Andere nennen es “Das Märchen des sauberen Radsports” oder “Radsport Country: come to where the Ersatzblut ist” oder “Für die einen sind es Sportler, für die anderen die besten Pharmazeuten der Welt”. Das Bild zeigt übrigens das EPO-Molekül. Quelle: Wikipedia

Adeee!

Saturday, July 14th, 2007

So, ich verreise heute für eine Woche nach Korsika. Ich plane nicht mich in dieser Zeit mit irgendwelchen PC ähnlichen Geräten rumzuschlagen. Das bedeutet, dass auf diesem Blog für eine Woche Funkstille herrscht. Ausser natürlich, Kevin schreibt mal wieder einen Post *hust* Nach den Ferien werde ich euch wieder mit Fotos und Reiseberichten überfluten.

So nebenbei möchte ich noch anmerken, dass Pady heute seinen Status als ungeschlagener Tischtennis Gegner verloren hat. Der heutige Fight über 5 Sätze hat er verloren :D

Schöne Ferien!

- Ranil

Stranger Than Fiction

Friday, July 13th, 2007

Die heutige Rad-Tour mit Kumpels an den Greifensee hat uns stärker strapaziert als eigentlich geplant. So haben Pady und ich, wie häufig am Freitagabend, noch einen Film in den DVD Player geschoben. Heute viel die Wahl auf “Stranger Than Fiction” von Marc Forster.

Wow! Ein Film wie er herrlicher nicht sein könnte. Wie schon in “Finding Neverland” eine geniale Mischung aus subtilem Humor und glaubwürdiger Dramatik. Kombiniert mit witzigen Dialogen und kleinen bildlichen Finessen ergibt das einen Film wie aus einem Guss, ohne jegliche Ecken und Kanten! Die wunderbar verfassten Passagen im Film über den Film* animieren mich gar dazu, wiedermal literarisch hochstehendere Bücher zu lesen als Romane der Battletech Reihe.

Der einzige Wehrmutstropfen, auch wenn nur indirekt: Der Film zeigt, dass der nächste Bond Film mit grosser Wahrscheinlichkeit einer der übelsten seit “On Her Majesty’s Secret Service” wird. Solange Forster weiterhin bei Filmen wie “Finding Neverland” und “Stranger Than Fiction” Regie führt, kann ich damit leben. Wer weiss, vielleicht ist er ein erstaunlich guter Actionfilm Regisseur?

Wie dem auch sei, ich kann den Film allen nur wärmstens empfehlen!

- Ranil

* wer diese Passage nicht kapiert informiert sich kurz über den Inhalt des Filmes :)

Fasziniert

Wednesday, June 27th, 2007

Gestern habe ich mir zum ersten Mal eine America’s Cup Segel-Regatta reingezogen und ich bin voll fasziniert. Wie der SF Segel-Experte sagte, nein ich rede nicht von Beni Thurnheer :) , ist ein so abwechslungsreiches Rennen wie gestern leider sehr selten. Nichtsdestotrotz war es so spannend, dass ich mich heute gleich noch vom vierten Rennen berieseln liess.

Ich habe zwar nicht wirklich viel Ahnung vom Segeln, also wenn ich ehrlich bin gar keine! Das ändert sich aber bestimmt wenn ich dann mal meine 50m Segelyacht besitze :lol: *hust* … selbstverständlich samt Porsche am Hafen bereitstehend…

Genug geträumt. Wer noch kein America’s Cup Rennen gesehen hat, dem kann ich das nur wärmstens empfehlen. Es ist schon witzig genug Beni’s Unsinn zuzuhören, den der Co-Moderator dann korrigieren muss. Das erinnert mich an die Curlin Moderation der letzten Olympiade: “Nei Beni, so stimmt das natürlich nöd…”

Beni Thurnheer: schreckliche Moderation aber einfach Kult!

GO ALINGHI !!

- Ranil

Adrenalin weggespühlt

Friday, June 15th, 2007

Eigentlich hätte es die saubere Abrundung der letzten ZHW Sportevents werden sein sollen: Canyoning. Doch leider haben sich die Befürchtungen bewahrheitet und der Event wurde abgesagt. Wenn ich mir diesen Artikel anschaue wäre das wohl auch viel zu gefährlich! Schade schade…

- Ranil

Immer locker bleiben…

Saturday, May 26th, 2007

Meister! Schweizermeister! Geniale Stimmung im Stadion und spannende letzte Minuten. Resultat: Basel ist wieder nicht Meister ;) War echt ein cooles Erlebnis im Hardturm, werde sicherlich wiedermal ein Derby besuchen. Dann aber im weniger hässlichen, grösseren und neuen Letzigrund :D

Gestern hatten wir noch Spieler Sitzung bezüglich Squash-Interclub. Leider haben wir für nächste Saison nicht genügend Spieler um wieder drei Mannschaften zu stellen (bisher Nati B, 1.Liga, 2.Liga). Wir werden also nur noch zwei stellen: Nati B und 1.Liga. Da ich nun in die 1.Liga nachrutsche wird es bestimmt eine harte Saison… sehr hart sogar. Aber passt schon, etwas mehr trainieren, dann gibt’s auch keine Blamage.